Volksentscheid über die Energienetze in Hamburg 2013
Volksentscheid über die
Hamburger Energienetze
Hamburger Energienetze
gültige Stimmen
34.4% (50.9%)
33.2% (49.1%)
1.2%
31.3%
Ja
Nein
ungültig
Stimmverzicht
Mehrheit der gültigen Stimmen
veränderliches Zustimmungsquorum
Quelle: Volksentscheid über die Energienetze am 22. September 2013. In: statistik-nord.de. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, abgerufen am 29. Dezember 2025.
Der Volksentscheid über die Energienetze wurde am 22. September 2013 in Hamburg abgehalten. Er kam aufgrund des erfolgreichen Volksbegehrens „Unser Hamburg – Unsere Netze“ zustande, dass die vollständige Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze (Strom, Fernwärme und Gas) zum Ziel hatte.
Das Plebiszit fand zusammen mit der Bundestagswahl 2013 statt. Es stimmte eine knappe Mehrheit von 50,9 % der Abstimmenden (= 34,4 % der Stimmberechtigten) für die Vorlage des Volksbegehrens, während 49,1 % sie ablehnten. Da das Volksbegehren sowohl die Mehrheit der gültig Stimmen auf sich vereinen als auch das geltende Zustimmungsquorum überspringen konnte, war die begehrte Vorlage angenommen.
- In Hamburg gilt für Plebiszite, die mit einer Bürgerschafts- oder Bundestagswahl zusammengelegt werden, ein veränderliches Quorum, dass der Hälfte der für die im jeweiligen Parlament vertretenen Parteien bei der Wahl abgegebenen Zweitstimmen entspricht. In diesem Fall mussten mindestens 382.976 „Ja“-Stimmen erreicht werden.
- ↑ In Hamburg gilt für Plebiszite, die mit einer Bürgerschafts- oder Bundestagswahl zusammengelegt werden, ein veränderliches Quorum, dass der Hälfte der für die im jeweiligen Parlament vertretenen Parteien bei der Wahl abgegebenen Zweitstimmen entspricht. In diesem Fall mussten mindestens 382.976 „Ja“-Stimmen erreicht werden.