Volkspolizei-Bereitschaften (Struktur)
|
VP-Bereitschaft | |
|---|---|
Hoheitsabzeichen Bereitschaften VP | |
| Aktiv | April 1955 bis 2. Oktober 1990 |
| Staat | DDR |
| Streitkräfte | Innere Truppen des MdI |
| Teilstreitkraft | Territorialstreitkräfte |
| Stärke | ca. je 500–800 Wehrpflichtige und 50 Zivilangestellte |
| Standort | Bezirke in der DDR |
Eine Volkspolizei-Bereitschaft (kurz: VPB), auch VP-Bereitschaft, war Teil der Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern. Im Ministerium des Innern (MdI) der DDR unterstanden sie dem Stellvertreter des Ministers Bereitschaften/Kampfgruppen. Innerhalb der Bewaffneten Organe der DDR gehörten sie zum territorialen Bereich der Landesverteidigung der DDR. Oft kommt es zu Verwechselungen mit den VP-Bereitschaften der Kasernierten Volkspolizei, der militärischen Vorläuferorganisation der Landstreitkräfte der Nationalen Volksarmee.
Die Struktur einer Volkspolizei-Bereitschaft ab ca. den 1970er Jahren wird im nachfolgenden Teil beschrieben.Anmerkung
- ↑ Anordnung des NVR der DDR über den Verlauf des Dienstes in den Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern - Dienstlaufbahnordnung - Kasernierten Einheiten des Ministeriums des Innern - vom 22. April 1982 (GBl. I Nr. 19 S. 389). In: Wehrdienstgesetz und angrenzende Bestimmungen, Staatsverlag der DDR, Berlin 1982, S. 62