Vorfrieden von Leoben
Der Vorfriede (Präliminarfriede) von Leoben war ein vorläufiges Abkommen zwischen Frankreich und Österreich zwecks Einstellung der Feindseligkeiten zwischen den beiden Großmächten im Ersten Koalitionskrieg (1792–1797) und Vorbereitung eines endgültigen Friedens.
Napoleon Bonaparte und der österreichische General Maximilian von Merveldt unterzeichneten am 18. April 1797 den Vorfrieden von Leoben. Er wurde am 4. Mai bzw. 14. Mai 1797 von den Regierungen Frankreichs und Österreichs genehmigt und am 24. Mai 1797 ratifiziert. Der abschließende Friede von Campo Formio wurde am 17. Oktober 1797 geschlossen.