Wümme

Wümme

Südarm der Wümme bei Bremen

Daten
Gewässerkennzahl DE: 494 (einschl. Lesum)
Lage Landkreise Rotenburg, Harburg, Heidekreis, Verden und Osterholz in Niedersachsen sowie Bremen, Deutschland
Flusssystem Weser
Abfluss über Lesum Weser Nordsee
Quelle im NSG Lüneburger Heide südlich Niederhaverbeck
53° 7′ 46″ N,  53′ 42″ O
Quellhöhe 87 m ü. NHN
Mündung Vereinigt sich bei Wasserhorst mit der Hamme zur LesumKoordinaten: 53° 10′ 17″ N,  44′ 35″ O
53° 10′ 17″ N,  44′ 35″ O
Mündungshöhe 2 m ü. NHN
Höhenunterschied 85 m
Sohlgefälle 0,7 
Länge 121 km
Einzugsgebiet 1.584,77 km²
Abfluss am Pegel Hellwege-Schleuse
AEo: 908 km²
Lage: 44 km oberhalb der Mündung
NNQ (10.08.1992)
MNQ 1961/2015
MQ 1961/2015
Mq 1961/2015
MHQ 1961/2015
HHQ (05.03.1979)
864 l/s
2,38 m³/s
9,72 m³/s
10,7 l/(s km²)
49,5 m³/s
118 m³/s
Abfluss an der Mündung
AEo: 1.584,77 km²
MQ
Mq
15,5 m³/s
9,8 l/(s km²)
Linke Nebenflüsse Graben A, Neuer Graben, Mittelgraben, Ostgraben, Königsgraben, Stellbach, Rieper Reithbach, Rieper Forstgraben, Fintau, Steinbecker Moorgraben, Büschelskampgraben, Beeke, Scheeßeler Mühlenteich, Veerse, Bartelsdorfer Kanal, Grenzgraben Wohldorf-Rotenburg, Stadtstreek, Wiedau, Glummbach, Brakenstreek, Staatsviehgraben, Ahauser Bach, Kreienhopsbach, Ahauser Mühlengraben, Graben im Weißen Feld, Rehnengraben, Moorkanal, Rotlake, Giersdorf-Schanzendorf Mühlengraben, Ottersberger Moorgraben, Ableiter 100, Bassener Mühlengraben, Eckhoffgraben, Deichschloot, Legge, Ableiter 90, Fährwischgraben, Klosterwahrlaake, Wümme-Verbindungsarm, Krummer Racker, Hollerdeichschlot, Katrepeler Sielgraben, Abzugsgraben Obere Schweineweide, Kuhweidezulaufgraben, Kuhgraben, Neue Semkenfahrt, Alte Wettern, Kleine Wümme
Rechte Nebenflüsse Haverbeeke, Fuhlbach, Jilsbach, Todtgraben, Brakenbruchgraben, Graben im alten Moor, Rehrbach, Rischbach, Westerholzer Kanal, Ableitungsgraben Fliegerhorst, Verbindungsgraben Reithbach-Wümme, Jeerhofgraben, Kleiner Streek, Schiffgraben, Abzugsgraben in den Sottrumer Wümmewiesen, Reithbach, Wieste, Steinlake, Dunzelbach, Walle, Ableiter 25, Ableiter 74, Ableiter 117, Rautendorfer Schiffgraben, Wietengraben, Büttelsgraben, Oerenstreek, Großer Graben, Wörpe
Großstädte Bremen
Mittelstädte Rotenburg (Wümme)
Gemeinden Borgfeld, Fischerhude, Hellwege, Lilienthal, Lauenbrück, Ottersberg, Scheeßel, Stemmen
Einwohner im Einzugsgebiet 488.000
Schiffbarkeit Bundeswasserstraße von der Mündung bis zur Borgfelder Brücke, am Zufluss der Wörpe bei Truperdeich.

Einzugsgebiet der Wümme

Die Wümme (plattdeutsch Wümm) ist der 121 km lange Hauptquellfluss der Lesum, in Niedersachsen und Bremen, die ab der Vereinigung mit der von Nordosten (rechts) herankommenden Hamme noch weitere 10 Kilometer bis zur Mündung in die Unterweser zurücklegt. Im Tidenbereich von Borgfeld (km 0,00) bis zum Zusammenfluss mit der Hamme (km 18,53) zählt die Wümme zu den sogenannten sonstigen Binnenwasserstraßen des Bundes; zuständig war bis 2019 das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremen. Auf ihr gilt im Unteren Tidenbereich die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung.

  1. 1 2 3 OpenStreetMap
  2. Hochwasserschutzplan Wümme. (PDF; 7,52 MB) Bericht Nr. 685. Franzius-Institut für Wasserbau und Küsteningenieurwesen der Universität Hannover, 2006, S. 276, abgerufen am 22. Juni 2024.
  3. Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Weser-Ems 2015. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, S. 206, abgerufen am 7. März 2021 (PDF, deutsch, 6395 kB).
  4. Anm.: Pegelwert Hellwege, vermehrt um den Abfluss des Resteinzugsgebietes (676,8 km²) mit einem Gebietsabfluss von ca. 8,2 l/s km² (gemittelt aus den Daten der umliegenden Pegel Hellwege an der Wümme, Ahrensdorf am Giehler Bach und Oberlethe an der Lethe).
  5. Flussgebietsgemeinschaft Weser: Bewirtschaftungsplan Flussgebietseinheit Weser 2005 – Bestandsaufnahme Teilraum Tideweser
  6. Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie im Land Bremen Detaillierte Beschreibung der Gewässer mit Einzugsgebieten > 10 km² (PDF; 3,7 MB), auf bauumwelt.bremen.de.
  7. Längen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstraßen des Bundes (Memento des Originals vom 21. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.
  8. Chronik. Verzeichnis F. Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, abgerufen am 10. April 2025.