Waldbrände in Südkalifornien im Januar 2025
Bei den Waldbränden in Südkalifornien im Januar 2025 handelt es sich um eine Reihe von Großbränden in Südkalifornien, vor allem im Los Angeles County, ab dem 7. Januar 2025. Die Brände wurden durch eine Kombination aus starken Santa-Ana-Winden, ungewöhnlich trockenen Bedingungen und dem Beitrag des menschengemachten Klimawandels begünstigt und griffen binnen kurzer Zeit auf zahlreiche Straßenzüge von Altadena und Pacific Palisades über, wo sie schwerste Schäden hinterließen.
Aktuelle vorläufige Einschätzungen gehen von mindestens 30 Toten, mehr als 16.250 zerstörten und rund 2100 beschädigten Gebäuden und über 200 km² verbrannter Fläche aus. Für mehr als 235.000 Menschen galten verpflichtende Evakuierungsbefehle. Die Schäden werden auf Dutzende Milliarden US-Dollar bis etwa 250 Mrd. Dollar geschätzt, womit die Brandkatastrophe die möglicherweise teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist. Besonders schwerwiegend erwiesen sich das Eaton Fire und das Palisades Fire. Das Eaton Fire alleine war mit mehr als 9400 zerstörten Gebäuden und 17 Toten der zweitzerstörerischste und fünfttödlichste Waldbrand in der Geschichte Kaliforniens, das Palisades Feuer mit mehr als 6800 zerstörten Gebäuden und 12 Toten der drittzerstörerischste und neunttödlichste Waldbrand des Bundesstaates. Mehr Todesopfer und zerstörte Gebäude forderte nur das Camp Fire 2018.