Wallonische Parlamentswahl 2004
Stimmenanteile der Parteien
%
40
30
20
10
0
Gewinne und Verluste
Anmerkungen:
b Das Mouvement Réformateur (MR) wurde 2002 durch Zusammenschluss von vier Parteien (PRL, FDF, PFF und MCC) gegründet. PRL-FDF hatten bei der vorangegangenen Wahl 1999 24,69 % der Stimmen erhalten.
c 2002 wurde die Parti Social Chrétien (PSC) in Centre Démocrate Humaniste (CDH) umbenannt.
f Das Rassemblement Wallonie-France (R.W.F.) wurde 1999 gegründet.
Die Parlamentswahl in Wallonien 2004 fand am 13. Juni statt. Gewählt wurden die 75 Abgeordneten des wallonischen Parlaments. Am selben Tag fanden in Belgien auch die Europawahl, die Wahl des Rats der Region Brüssel-Hauptstadt und die Flämische Parlamentswahl statt. Bei der Wahl gewannen die in Wallonien regierenden Sozialisten stark an Stimmanteilen, und die ebenfalls an der Regierung beteiligten Grünen verloren deutlich. Auch vier Abgeordnete des rechtsextremen Front national wurden ins Parlament gewählt. Nach der Wahl formierte sich eine Koalitionsregierung aus Sozialisten und dem liberal-bürgerlichen Mouvement Réformateur (MR) mit Jean-Claude Van Cauwenberghe (PS) als Premierminister (Regierung Van Cauwenberghe II).
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- ↑ Arcq É., Blaise P., De Coorebyter V. et Sägesser C.: Les résultats des élections régionales, communautaires et européennes du 13 juin 2004. In: Courrier hebdomadaire du CRISP. Band 28, Nr. 1853-1854, 2004, S. 7–72, doi:10.3917/cris.1853.0007 (französisch).