Walter Schottky
Walter Hans Schottky (* 23. Juli 1886 in Zürich; † 4. März 1976 in Forchheim (Oberfranken)) war ein deutscher Physiker und Elektrotechniker. Er war der Sohn des Mathematikers Friedrich Schottky (1851–1935) und seiner Ehefrau Henriette Schottky (1858–1947, geb. Hammer).
Nach Walter Schottky wurden der Schottky-Effekt (eine Glühemission, wichtig für die Röhrentechnik), die Schottky-Diode (wobei die darin auftretende Sperrschicht als Schottky-Barriere bezeichnet wird), die Schottky-Leerstellen (oder auch Schottky-Defekte), die Schottky-Anomalie (ein Scheitelwert der Wärmekapazität) und die Schottky-Gleichung (auch Langmuir-Schottkysches-Raumladungsgesetz) benannt.
Er leistete Forschungsarbeit über elektrische Rauschmechanismen (Schrotrauschen), die Raumladung, speziell in Elektronenröhren, sowie über die Sperrschicht in Halbleitern, die für die Entwicklung von Kupferoxydul-Gleichrichtern und Transistoren von Bedeutung waren.
- ↑ Pretzfelder Erinnerungen, Abruf: 28. Juli 2024
- ↑ John J. O’Connor, Edmund F. Robertson: Walter Schottky. In: MacTutor History of Mathematics archive (englisch).