Wapen von Hamburg (I)
| Modell der Wapen von Hamburg (I) (moderne Rekonstruktion). |
| Schiffsdaten |
| Flagge |
Hamburg Hamburg |
| Schiffstyp |
Konvoischiff (Zweidecker) |
| Klasse |
Leopoldus-Primus-Klasse |
| Bauwerft |
Schiffswerft am Theerhof, Hamburg |
| Indienststellung |
1669 |
| Verbleib |
Am 10. Oktober 1683 im Hafen von Cádiz explodiert |
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| Schiffsmaße und Besatzung |
| Länge |
40 m (Lüa) |
| Breite |
11 m |
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| Besatzung |
150–250 Offiziere und Mannschaftsgrade |
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| Takelung und Rigg |
| Anzahl Masten |
3 |
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| Bewaffnung |
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54 Kanonen:
- 26 × 18-Pfünder-Kanonen
- 18 × 8-Pfünder-Kanonen
- 4 × 6-Pfünder-Kanonen
- 6 × 4-Pfünder-Kanone
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Die Wapen von Hamburg (I) aus dem Jahr 1669 war ein hamburgisches Konvoischiff.
Sie wurde von der Hamburgischen Admiralität und der Kaufmannschaft in Auftrag gegeben und hatte die Aufgabe, Schiffskonvois zu Hamburgs Übersee-Handelspartnern zu begleiten und vor feindlichen Angriffen oder Überfällen von Korsaren bzw. Piraten zu beschützen. Das Schiff wurde nach elf Konvoifahrten Opfer eines Bordbrandes und explodierte 1683 im Hafen von Cádiz. Der bis zuletzt an Bord verbliebene Admiral Berend Jacobsen Karpfanger, der in Hamburg durch die erfolgreiche Bekämpfung von Piraten bereits zu Lebzeiten einen Heldenstatus genoss, fand bei diesem Unglück den Tod.
- ↑ In Quellen und Sekundärliteratur werden einige der hamburgischen Konvoischiffe manchmal als Fregatten bezeichnet, auch wenn es sich bei den Schiffen um relativ große Zweidecker (das bedeutet zwei Geschützdecks) handelte. Sie waren aber keine Fregatten im neueren Sinne des ab Mitte des 18. Jahrhunderts eingeführten Typs leichterer, sehr seetüchtiger Kriegsschiffe mit nur einem Geschützdeck. Im 17. und in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der Begriff "Fregatte" für eine ganze Anzahl verschiedener Schiffstypen benutzt, so dass viele Schiffe von sehr kleinen "Eindeckern" bis hin zu relativ großen "Zweideckern" so bezeichnet werden konnten.
- ↑ In einigen Quellen/Literatur und im moderneren Sprachgebrauch wird das Schiff auch Wappen von Hamburg, in einigen älteren Quellen auch Das Wapen von Hamburg genannt; historisch korrekt ist demnach wie dargelegt die Schreibweise „Wapen“ im Sinne von Waffe(n) von Hamburg. Die irrtümliche Bezeichnung Wappen könnte dadurch entstanden sein, dass das Schiff am Heck tatsächlich ein großes Wappen der Stadt zeigte.