Was nicht im Wörterbuch steht
Was nicht im „Wörterbuch“ steht war eine von 1931 bis 1937 im Piper Verlag München herausgegebene Buchreihe, die sich feuilletonistisch ausgewählten deutschen Dialekten und der niederdeutschen Sprache nähern. Die Reihentitel waren mit schwarzweiß-Illustrationen von damals bekannten Buchkünstlern und, bis auf den letzten Titel und die Aufbindungen in Halbleinen, mit Einbänden nach Entwürfen von Walter Trier ausgestattet.
Bis zu ihrer Einstellung war es nur eine kleine Reihe von 7 Bänden geworden, die deutsche Dialekte und die mit ihr verbundene Heimatkultur beleuchtet. In der Regel ist den Bänden am Ende ein Glossar beigegeben. Sie können damit mehr oder weniger als kleine Wörterbücher benutzt werden. Der zunächst als Band II geplante Reihentitel Kölsch von Kuhlemann erschien nicht, so dass dieser Dialekt in der Reihe unbearbeitet blieb. Die folgenden Reihentitel rückten in der Nummerierung dann auf.
- ↑ Der Illustrator ist nur bis zum Band V, „Wienerisch“, aus dem Jahre 1935 auf dem Einband mit seiner Signatur „Trier“ namentlich genannt. Aufgrund seiner Emigration 1936 wurde die Signatur beim Band „Schwäbisch“ aus demselben Jahr getilgt und für den Band „Schlesisch“ (VII) aus dem Folgejahr musste der Illustrator des Bandes auch mit der Zeichnung der Einbandillustration beauftragt werden. Die gelbe Grundfarbe und der in Rot und Schreibschrift gehaltene Titel wurden dabei beibehalten, wodurch der Wechsel des Gestalters nicht sofort auffiel.
- ↑ Der „Kölsch“-Band wurde in mehreren Bänden der Reihen „Was nicht im ‚Baedeker‘ steht“ und „Was nicht im Wörterbuch steht“ auf den beigebundenen Werbeseiten angekündigt.