Wehrwolf (Wehrverband)

Der Wehrwolf. Bund deutscher Männer und Frontkrieger war ein nationalistischer und republikfeindlicher, paramilitärischer Wehrverband in der Weimarer Republik. Er bestand vorwiegend aus Freikorps-Mitgliedern und Offizieren niederer Dienstgrade. Zu seinen Hochzeiten von 1924 bis 1929 hatte er etwa 30.000 bis 40.000 Mitglieder.

  1. Vgl. Titelkopf von »Der „Wehrwolf“«, Bundeszeitung des gleichnamigen Wehrverbandes sowie Abb. 177 in Adrian Ruda: Der Totenkopf als Motiv : Eine historisch-kulturanthropologische Analyse zwischen Militär und Moden. Böhlau,, Köln 2023, ISBN 978-3-412-52890-4, 5.5 „Kein Soldatenspielverein“. Totenkopfmotive im Jugendverband, S. 320.
  2. Kurt Finker: Wehrwolf. Bund deutscher Männer und Frontkrieger., in: Dieter Fricke u. a. (Hrsg.): Die bürgerlichen Parteien in Deutschland. Band II. Das Europäische Buch, Berlin 1968, S. 835–840.