Weinhandel
Weinhandel besteht seit etwa 1000 v. Chr., da Wein nicht nur dort getrunken wird, wo er wächst und ausgebaut wird. Händler erwerben den Wein bei den Erzeugern und verbringen ihn zu ihrer Kundschaft. Der Weinhandel ist Vertrieb der Ware Wein. Der Vertrieb erfordert neben Verkaufsgeschick häufig hohe Sach- und Warenkunde. Neben der Anbahnung von Kaufverträgen durch Vertriebsorgane muss der Wein durch Lagerhaltung, Spedition und Fracht dem Kunden verfügbar gemacht werden. Wein wird sowohl
- unmittelbar durch das Weingut selbst vertrieben, sei es im Hofverkauf, über Internet, an Weinclubs, vereinzelt noch über Reisende, auf Weinmessen oder Versteigerungen
- oder über Absatzhelfer im Kommissionsgeschäft (Courtiers) und Absatzmittler im Handel oder im Franchising
Hochwertige Weine werden häufig über Courtiers vertrieben, Spitzengewächse über Versteigerungen. Weinmessen haben für den Export eine besondere Bedeutung. Verkauf über den Handel und Franchiser ist häufiger im Massenmarkt anzutreffen.
Mehrere Abstände werden hierzu überwunden:
- räumliche Distanz
- zeitliche Distanz
- finanzielle Distanz