Werder-Gewehr M/1869

Werder-Gewehr M/1869
Allgemeine Information
Zivile Bezeichnung Werdergewehr
Militärische Bezeichnung M/1869
Einsatzland Bayern
Entwickler/Hersteller Werder
Entwicklungsjahr 1867
Produktionszeit 1869 bis 1877
Modellvarianten Karabiner M/69,
Gendarmeriekarabiner M/69
Waffenkategorie Büchse
Ausstattung
Gesamtlänge 1320

1318 („neuer Art“)
815 (Karabiner)
962 (Gendarmeriekarabiner)
375 (Pistole) mm

Gewicht (ungeladen) 4,25

4,59 („neuer Art“)
2,73 (Karabiner)
3,02 (Gendarmeriekarabiner)
1,67 (Pistole) kg

Lauflänge 889

882 („neuer Art“)
397 (Karabiner)
545 (Gendarmeriekarabiner)
205 (Pistole) mm

Technische Daten
Kaliber 11 × 50 mm R, 11 × 60 mm R 11 × 35
Munitionszufuhr Einzellader
Kadenz 18 Schuss/min
Feuerarten Einzelfeuer
Anzahl Züge 4/rechts
Drall 1 Drehung auf 915 mm
Visier offene Visierung
Verschluss Fallblockverschluss
Ladeprinzip Hinterlader
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Das bayerische Werdergewehr M/1869 war das erste Hinterladergewehr der deutschen Länder mit Metallpatrone und Zentralfeuerzündung. Es wurde ab 1869 in verschiedenen Ausführungen als offizielle Langwaffe für die Bayerische Armee eingeführt.

  1. Das Werdergewehr in übersichtlicher Darstellung für die K. Bayrische Infanterie nebst einer Uebersicht der Rückladungssysteme überhaupt. 2. Auflage. Krüll’sche Buchhandlung, Eichstätt 1870, S. 8–9 (Google Books [abgerufen am 27. Juni 2014]).