Werder/Spree

Werder/Spree
Gemeinde Tauche
Koordinaten: 52° 7′ N, 14° 2′ O
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 5,78 km²
Einwohner: 84 (31. Dez. 2016)
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 15848
Vorwahl: 033677
Lage von Werder/Spree in Brandenburg
Werder im Schmettauschen Kartenwerk von 1767/87. Den Schwenowsee bezeichnet das Kartenwerk fälschlich gleichfalls als Drobschsee.

Werder/Spree (seit dem 21. April 2004, vorher Werder; niedersorbisch Łucka) ist ein Ortsteil der Gemeinde Tauche in Brandenburg mit rund 110 Einwohnern. Das 1376 urkundlich erstmals erwähnte Dorf liegt in der Spreeniederung am Südrand des Landkreises Oder-Spree an der Grenze zum Unterspreewald. Die wald- und wasserreiche Gemarkung Werders umfasst mehrere Schutzgebiete. Über Jahrhunderte land- und forstwirtschaftlich geprägt, gewinnt der naturnahe Tourismus zunehmend Bedeutung für das Wirtschaftsleben des Dorfes.

  1. 1 2 Gemeinde Tauche: Werder
  2. Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen am 21. Juni 2020.
  3. Sophie Wauer: Brandenburgisches Namenbuch. S. 228.
  1. Die Doppel-Bezeichnung Dropschsee (heute: Drobschsee) für die beiden nebeneinanderliegenden Seen im Schmettauschen Kartenwerk erfolgte fälschlich. Der westliche See ist spätestens seit 1514 als Schwenowsee belegt. Quelle: K. Gutschmidt, H. Schmidt, T. Witkowski (Hrsg.): Die Gewässernamen Brandenburgs. (= Brandenburgisches Namenbuch, Teil 10; Berliner Beiträge zur Namenforschung, Band 11). Begründet von Gerhard Schlimpert, bearbeitet von Reinhard E. Fischer. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1996, ISBN 3-7400-1001-0, S. 260.
  2. Die Doppel-Bezeichnung Dropschsee (heute: Drobschsee) für die beiden nebeneinanderliegenden Seen im Schmettauschen Kartenwerk erfolgte fälschlich. Der westliche See ist spätestens seit 1514 als Schwenowsee belegt. Quelle: K. Gutschmidt, H. Schmidt, T. Witkowski (Hrsg.): Die Gewässernamen Brandenburgs. (= Brandenburgisches Namenbuch, Teil 10; Berliner Beiträge zur Namenforschung, Band 11). Begründet von Gerhard Schlimpert, bearbeitet von Reinhard E. Fischer. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1996, ISBN 3-7400-1001-0, S. 260.