Werk Sebastiano
Das Werk Sebastiano (ital. Forte Dosso Cherle) war eines von insgesamt sieben Sperrwerken der österreichischen Festungswerke an der Grenze zu Italien. Es gehörte zur Sperrgruppe auf der Hochfläche von Lavarone-Folgaria und sicherte hier mit den übrigen die Reichsgrenze gegen einen Durchbruch über die südlich angrenzende Hochfläche der Sieben Gemeinden. Die im Jahre 1909 begonnene Bauplanung lag bei Oberleutnant E. Luschinsky. Erster Kommandant wurde der Hauptmann Proksch. Die veranschlagten Baukosten lagen bei 1.600.000 Kronen, summierten sich dann jedoch auf total 1.682.000 Kronen.
- ↑ Ursprünglich hieß es „Werk Cherle“; um aber Verwechslungen mit dem Werk Verle zu vermeiden, wurde es letztendlich nach dem etwa zwei Kilometer nordöstlich liegenden Weiler (San) Sebastiano benannt.