Werkzeugmaschinenkombinat „Fritz Heckert“

VEB Werkzeugmaschinenkombinat „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt
Rechtsform VEB
Gründung 1968
Auflösung 1990
Auflösungsgrund Privatisierung
Sitz Karl-Marx-Stadt,
Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Leitung Rudolf Winter (1970 – 1990)
(Generaldirektor)
Mitarbeiterzahl 29.430
Branche Werkzeugmaschinenbau
Stand: 30. Juni 1990

Der VEB Werkzeugmaschinenkombinat „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt war ein Kombinat in der Deutschen Demokratischen Republik.

Die Betriebe des Kombinats, welches nach Fritz Heckert benannt war, waren Hersteller von Werkzeugmaschinen mit Fokus auf der Bearbeitung von prismatischen oder gehäuseförmigen Teilen. Dies umfasste Fräsmaschinen, Bohrwerke, Stoßmaschinen, Hobelmaschinen und Räummaschinen. Weiterhin wurden Vorrichtungen, Schmiergeräte, Steuerungen und Werkstoffprüfmaschinen entwickelt, gebaut und vertrieben sowie Reparaturleistungen erbracht.

  1. Winter, Rudolf, bundesstiftung-aufarbeitung.de, abgerufen am 20. Juli 2025.
  2. „Die Wirtschaft – Unabhängige Wochenzeitung für Wirtschaft, Handel und Finanzen“ (Hrsg.): Kombinate: Was aus ihnen geworden ist. Reportagen aus den neuen Ländern. Verlag Die Wirtschaft, München 1993, ISBN 3-349-01041-5, S. 377–381. (Anhang: Zentralgeleitete Kombinate der Industrie und des Bauwesens nach Ministerien, Stand 30. Juni 1990, basierend auf Zahlen des statistischen Betriebsregisters der DDR)
  3. 30932 VEB Werkzeugmaschinenkombinat "Fritz Heckert" Karl-Marx-Stadt, archiv.sachsen.de, abgerufen am 24. Juli 2025.