Westfalenhütte
| Westfalenhütte Dortmund | ||
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Westfalenhütte um 1895 | ||
| Daten | ||
| Ort | Dortmund | |
| Bauherr | Eigentümer und Betreiber des Werks:
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| Baujahr | 1871 | |
| Koordinaten | 51° 31′ 48″ N, 7° 29′ 2,6″ O | |
Die Westfalenhütte im Dortmunder Nordosten war ein Hüttenwerk der Hoesch AG mit einer sehr langen Tradition als Standort der Schwerindustrie im Ruhrgebiet. Heute betreibt die Thyssenkrupp Steel Europe AG dort ein Oberflächenzentrum mit mehreren Veredelungsanlagen (u. a. Verzinken) und einem Kaltbandwerk mit etwa 1.400 Mitarbeitern.
Gegründet wurde sie von dem Dürener Eisenfabrikanten Leopold Hoesch, seinen Söhnen Wilhelm und Albert Hoesch sowie seinen Vettern Viktor und Eberhard Hoesch im Jahre 1871. Im Zenit des deutschen Wirtschaftswunders während der 1950er- und 1960er-Jahre waren auf ihr 25.000 Mitarbeiter beschäftigt. Unter den so genannten Hoeschianern entstand im Laufe der Zeit der Begriff Karl Hoesch, eine liebevoll gemeinte Respekterklärung, die als pars pro toto besonders für alles steht, was mit dem Stahlunternehmen Hoesch AG zu tun hat.
Die Westfalenhütte besaß mit dem Bahnhof Dortmund-Hoesch einen eigenen Haltepunkt. Die Straßenbahn Dortmund gab jedoch 1981 den Abschnitt an der nach Friedrich Springorum benannten Straße auf.
Die Westfalenhütte hat indirekt für die Geschichte des deutschen Fußballs eine Bedeutung: So wurde das im Hoeschpark in der Südwest-Ecke der Westfalenhütte gelegene, ehemalige Stadion Weiße Wiese früher von Borussia Dortmund benutzt. Aus den um den nahegelegenen Borsigplatz wohnenden Werksmitarbeitern rekrutierte sich eine besonders treue Fangemeinde der damals noch jungen Borussia.
- ↑ Westfalenhütte auf tramtracks.de, abgerufen am 11. Februar 2023.