Wiehltalbahn

Osberghausen–Waldbröl
Streckennummer:2680
Kursbuchstrecke:240c (1946)
240n (Hermesdorf – Waldbröl 1946)
240b, 240c, 240f,
240h, 240m, 240n,
240e
(1965),
12436 (Museumsverkehr 1993)
aktuell keine Kursbuchstrecke
Streckenlänge:23,6 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Streckengeschwindigkeit:50 km/h
Bundesland (D): Nordrhein-Westfalen
von GM-Dieringhausen (Aggertalbahn)
nach Overath (Aggertalbahn)
0,0 Infrastrukturgrenze, DB InfraGoRSE
0,1 Osberghausen
(zuvor gem. mit Aggertalbahn)
146 m
0,2 Kölner Straße
0,8 Osberghausen Kohlmeyer (Anst)
A 4 Wiehltalbrücke
2,1 Weiershagen 156 m
2,5 Osberghausen Kind & Co (Anst)
Wiehl
3,9 Bielstein (Rheinland) (zuvor Bf) 171 m
4,0 L 95
ehem. Strecke nach Bielstein Kleinbahnhof
4,4 Jahnstraße
Wiehl
6,3 Alperbrück 180 m
6,5 Wiehl RWE (Anst, noch vorhanden)
Wiehl
L 336
8,5 Wiehl 187 m
8,5 Bahnhofstraße
9,4 Wiehl Kotz & Söhne (Anst)
Bergische Patentachsenfabrik Wiehl (BPW)
10,4 Ohlerhammer
10,9 Oberwiehl 199 m
11,1 L 133
Wiehl
12,7 Remperg-Mühlenau (zuvor Remperg) 215 m
Wiehl
B 256
14,7 Kölner Straße
15,9 Brüchermühle (zuvor Bf, Reaktivierung geplant)
16,1 L 95
ehem. Strecke nach Wildbergerhütte
18,0 Denklingen (Rheinland) (zuvor Bf) 268 m
Denklinger Brücke, B 256
Wissertalbahn von Morsbach
20,8 Hermesdorf 315 m
Escher Weg
22,7 Projahn (Anst)
Boxberg: Tunnel B 256 (60 m)
23,6 Waldbröl (Rheinland) 294 m
ehem. Strecke nach Bielstein Kleinbahnhof

Die Wiehltalbahn ist eine 23,6 Kilometer lange eingleisige, nicht elektrifizierte Nebenbahn in Nordrhein-Westfalen. Sie trägt die Streckennummer 2680 und verläuft entlang der Wiehl von Osberghausen (an der Aggertalbahn) nach Waldbröl im Oberbergischen Kreis. Auf der Strecke findet seit 1999 ein touristischer Personenverkehr statt, von 2007 bis 2010 gab es Güterverkehr. Nach einer elfjährigen Ruhepause wurde im Frühjahr 2021 der Güterverkehr auf Teilen der Strecke wiederum aufgenommen.

Die Wiehltalbahn steht wegen ihrer eisenbahngeschichtlichen Bedeutung unter Denkmalschutz. Dies zeigt sich neben der wirtschaftlichen Bedeutung für die Steinbruchbetriebe im Wiehltal besonders darin, dass neben der in Hermesdorf abzweigenden Wissertalbahn nach Morsbach noch drei weitere Strecken von der Wiehltalbahn abzweigten oder erreichbar waren.

Viele Jahre lang – vor allem 2006–2010 – wurde zwischen den Kommunen entlang der Strecke und dem Förderkreis zur Rettung der Wiehltalbahn um ihren Bestand und den Bahnbetrieb gestritten, auch des Öfteren vor Gericht. Dies führte zu deutschlandweiter Beachtung.

  1. Eva-Maria Thoms: Posse auf dem Nebengleis. – Fünf Kommunen in NORDRHEIN-WESTFALEN ist nichts zu teuer, um eine kleine Eisenbahnlinie stillzulegen. In: Die Zeit. 19. Dezember 2007.