Straßenbahn Wien

Straßenbahn Wien
Gelenkwagen (ULF Nr. 743) auf der Linie D
auf dem Ring vor dem Parlamentsgebäude
Basisinformationen
Staat Österreich
Stadt Wien
Eröffnung 4. Oktober 1865
Elektrifizierung 28. Jänner 1897
Betreiber Wiener Linien
Verkehrs­verbund Verkehrsverbund Ost-Region
Infrastruktur
Streckenlänge 175,7 km
Gleislänge 419 km
Spurweite ursprünglich 1440 mm, heute 1435 mm
Stromsystem ursprünglich 550 Volt, heute 600 Volt Gleichspannung
Betriebsart Einrichtungsbetrieb
Haltestellen 1161
Tunnelbahnhöfe 6
Betriebshöfe 10
Betrieb
Linien 29
Linienlänge 229,8 km
Reise­geschwindigkeit im Spitzenverkehr 14,6 km/h, tagsüber 14,9 km/h, abends 16,1 km/h
Statistik
Fahrgäste 273,4 Mio/Jahr (2023)
Streckennetz der Straßenbahn Wien (Stand Februar 2026)

Die Wiener Straßenbahn, in der Wiener Umgangssprache auch als „Bim“ oder „Tramway“ bezeichnet, hat ihren Ursprung in einer von 1865 an betriebenen Pferdetramwaylinie. Wenig später wurde die Wiener Tramwaygesellschaft (WT) gegründet. Ab 1872 existierte die Neue Wiener Tramwaygesellschaft (NWT) als Konkurrent. 1883 fuhr die erste Dampftramway. 1897 wurde die Elektrifizierung begonnen und die Kommunalisierung eingeleitet. Der Ausbau des Straßenbahnnetzes erreichte seinen Höhepunkt in der Zwischenkriegszeit.

Heute wird die Wiener Straßenbahn von den städtischen Wiener Linien betrieben. Die Stromversorgung erfolgt einheitlich über eine Oberleitung, die mit einer Gleichspannung von 600 Volt betrieben wird. 2023 wurden 273,4 Millionen Passagiere befördert. Im Jahr 2023 betrug die Linienlänge 229,8 Kilometer und die Gleislänge 419 Kilometer.

Mit derzeit 29 Linien bildet die Straßenbahn auch heute, gemeinsam mit der U-Bahn, das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs in Wien. In Wien existiert eines der größeren Netze weltweit (das größte befindet sich in Melbourne mit 245 Streckenkilometern).

  1. bahnstatistik.de
  2. 1 2 Betriebsangaben 2023. (PDF) Wiener Linien, abgerufen am 12. Februar 2025.
  3. – Betriebsangaben 2023