Wilhelm-Leuschner-Medaille

Die Wilhelm-Leuschner-Medaille ist die höchste Auszeichnung des Landes Hessen. Sie wurde am 29. September 1964 durch den damaligen hessischen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn anlässlich des 20. Todestages von Wilhelm Leuschner gestiftet. Der Stiftungserlass wurde erst über ein Jahr später im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen zusammen mit den unter gleichem Datum ergangenen Richtlinien für die Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille veröffentlicht. Die Medaille wurde 2025 zuletzt an Margot Friedländer posthum verliehen.

  1. Hessische Landesregierung (Hrsg.): Im Dienste der Demokratie – Die Trägerinnen und Träger der Wilhelm Leuschner-Medaille 1965–2011. Wiesbaden 2011, S. 9.
  2. Erlaß über die Stiftung der Wilhelm Leuschner-Medaille/Richtlinien für die Verleihung der Wilhelm Leuchner-Medaille vom 20. Dezember 1965. In: Der Hessische Minister Ministerpräsident (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1965 Nr. 29, S. 336–337 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,1 MB]).
  3. Margot Friedländer wird posthum vom Land Hessen geehrt. In: hessenschau.de. Hessischer Rundfunk, 12. November 2025, abgerufen am 22. November 2025.