Wilhelm Rincklake

Ludger Wilhelm Rincklake OSB (* 9. Juni 1851 in Münster als Aloysius Wilhelmus Henricus Rincklake; † 28. September 1927 in der Abtei Maria Laach) war ein deutscher Architekt und Benediktinermönch.

Wilhelm Rincklake wurde als Sohn der Eheleute Caspar Rincklake und Bernhardine Rincklake geb. Bartels geboren. Sein älterer Bruder August Rincklake war ebenfalls Architekt und führte nach dem Eintritt Wilhelm Rincklakes ins Kloster dessen Architekturbüro in Münster fort.

Im Jahr 1896 trat Wilhelm in die Benediktinerabtei Maria Laach ein, wo er den Ordensnamen Ludger erhielt. Nach Beendigung des Noviziates legte Bruder Ludger am 15. August 1898 seine Profess ab. Es folgten philosophische und theologische Studien, wonach er am 25. September 1901 in der Abteikirche Maria Laach zum Priester geweiht wurde.

Nach seinem Klostereintritt war Pater Ludger Rincklake als Architekt ausschließlich für seinen Orden und andere kirchliche Auftraggeber tätig war. Er gehört zu den wichtigsten Vertretern der Neuromanik und der Neugotik in der Sakralarchitektur Westfalens.

  1. Ordensname Rincklakes nach dem ersten Bischof von Münster