Willgerodt-Reaktion

Die Willgerodt-Reaktion ist eine Namensreaktion der Organischen Chemie, die von dem deutschen Chemiker Conrad Willgerodt (1841–1930) entwickelt wurde. 1923 verbesserte Karl Kindler (1891–1967) das Verfahren, und so wurde die Reaktion als Willgerodt-Kindler-Reaktion bekannt.

  1. Conrad Willgerodt: Ueber die Einwirkung von gelbem Schwefelammonium auf Ketone und Chinone. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 20, Nr. 2, 1887, S. 2467–2470, doi:10.1002/cber.18870200278.
  2. Conrad Willgerodt: Ueberführung von Ketonen und Aldehyden in Säuren und Säureamide mittelst gelben Schwefelammoniums. In: Berichte der deutschen chemischen Gesellschaft. Band 21, Nr. 1, 1888, S. 534–536, doi:10.1002/cber.18880210195.
  3. F. W. Euler, H. Jaeger, H. Jäger-Suhstenau, H. Körner, F. Menges, M. Otto, H. J. Rieckenberg, F. Wagner, H. Walter: Neue deutsche Biographie. Band 11. Duncker & Humblot, Berlin 1977, S. 619–620.
  4. Karl Kindler: Studien über den Mechanismus chemischer Reaktionen. Erste Abhandlung. Reduktion von Amiden und Oxydation von Aminen. In: Justus Liebigs Annalen der Chemie. Band 431, Nr. 1, 1923, S. 187–230, doi:10.1002/jlac.19234310111.