William Bateson
William Bateson (* 8. August 1861 in Whitby, England; † 8. Februar 1926 in Merton) war ein britischer Genetiker. Gemeinsam mit Edith Rebecca Saunders legte er zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Grundlagen für das Verständnis der Mendelschen Regeln, deren Forschungsergebnisse 1866 von Mendel veröffentlicht, aber von der Wissenschaft bis dahin ignoriert worden waren. Er zeigte 1902 die Gültigkeit der Mendel-Regeln für das Tierreich und machte ihren Entdecker vor allem im englischen Sprachraum bekannt. Für seine Wissenschaft führte Bateson 1905 die Bezeichnung „Genetik“ ein.
Der Biologe, Anthropologe und Naturphilosoph Gregory Bateson war sein Sohn.
- ↑ Staffan Müller-Wille: Saunders, Edith Rebecca, Lexikon der bedeutenden Naturwissenschaftler, 2007, Band 3; Elsevier GmbH, München; S. 246; ISBN 3-8274-1883-6