St.-Johannis-Mühle (Flensburg)
| St.-Johannis-Mühle | ||
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Die St.-Johannis-Mühle mit neuen Flügeln (2025) | ||
| Lage und Geschichte | ||
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| Koordinaten | 54° 46′ 54″ N, 9° 26′ 58″ O | |
| Standort | Flensburg-Sandberg | |
| Erbaut | 1808 | |
| Stillgelegt | 1939 | |
| Zustand | Restauriert, nicht betriebsfähig; Wohnnutzung (4 Ferienwohnungen) | |
| Technik | ||
| Nutzung | Getreidemühle | |
| Mahlwerk | Entfernt, zuletzt: 5 Mahlgänge: 2 Roggen-, 2 Schälgänge, 1 französischer Stein | |
| Antrieb | Windmühle | |
| Windmühlentyp | Gallerieholländer | |
| Flügelart | Jalousieflügel | |
| Anzahl Flügel | 4 | |
| Nachführung | Windrose | |
| Website | https://www.johannismuehle.de | |
Die ehemals königliche St.-Johannis-Mühle (auch Johannismühle – im Dänischen Sankt Hans Mølle – genannt) ist eine um 1800 erbaute Windmühle in Flensburg. Sie befindet sich auf einer Anhöhe im Flensburger Stadtteil Sandberg im Winkel der Straßen Adelbylund und An der Johannismühle. Der zweistöckige, hölzerne Galerieholländer ist, neben der Bergmühle in der Flensburger Nordstadt, eine der letzten beiden Mühlen in der einst von 24 Wasser- und 30 Windmühlen geprägten Stadt.
Ihr Name stammt vom Stadtviertel St. Johannis, dessen Johannis Lücken direkt an das Grundstück grenzten. In verschiedenen Beschreibungen ist die Mühle auch Sünderup oder Adelbylund zugeordnet, während sie auf alten Fotografien und Ansichtskarten auch als Adelbyer Mühle oder Mühle Adelby benannt wurde.
- ↑ Andreas Christian Christiansen Holdt: Flensburg früher und jetzt – historisch-topographische Bilder aus Vorzeit und Gegenwart. Huwald’sche Buchhandlung, Flensburg 1884, S. 182–184.
- ↑ Hans-Peter Petersen: Schleswig-Holsteinisches Windmühlen-Buch. Frank Wagner, Wesselburen und Hamburg 1969, DNB 457795409, S. 29.
- ↑ A. Creutz: Das Flensburger Stadt-Gebiet – nach den gerichtlich revidirten Specialkarten zusammengestellt und gezeichnet im Jahre 1859. Flensburg 1859 (kb.dk [JPEG; 19,6 MB; abgerufen am 24. Mai 2025] Karte).