Wolga-Gambit
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Die Grundstellung des Wolga-Gambits nach 3. … b7–b5
Beim Wolga-Gambit oder auch Benkö-Gambit bzw. Wolga-Benkö-Gambit handelt es sich um eine Eröffnung des Schachspiels, die aus der Indischen Verteidigung hervorgeht. Das Wolga-Gambit zählt zu den Geschlossenen Spielen und wird in den ECO-Codes unter den Schlüsseln A57 bis A59 klassifiziert. Die Eröffnung wurde nach dem Großmeister Pál Benkő benannt.
Das Wolga-Gambit beginnt mit den Zügen:
- 1. d2–d4 Sg8–f6 2. c2–c4 c7–c5 3. d4–d5 b7–b5
Mit seinem letzten Zug opfert Schwarz einen Bauern, er spielt also ein Gambit, mit dem Ziel, durch weitere Linienöffnungen am Damenflügel dort Druckspiel aufzubauen, das bis ins Endspiel wirksam ist. Zusätzlich wird, ähnlich wie im verwandten Blumenfeld-Gambit, ein Stützbauer des weißen Zentrums beseitigt.
- ↑ Alexei Suetin: Lehrbuch der Schachtheorie, Sportverlag Berlin, 1974, S. 500–501.