Yavuz-Sultan-Selim-Moschee

Yavuz-Sultan-Selim-Moschee
Ort Mannheim-Jungbusch
Grundsteinlegung 1992
Eröffnung 1995
Richtung/Gruppierung DİTİB
Einzelangaben
Kapazität 2.500
Kuppel 1
Minarett 1
Minaretthöhe 35 m
Baukosten 10 Millionen DM
Website: http://www.ditib-ma.de/

Die Yavuz-Sultan-Selim-Moschee wurde zwischen 1993 und 1995 im Mannheimer Stadtteil Jungbusch erbaut. Benannt ist sie nach Sultan Selim I., genannt „Yavuz“ (= der „Gestrenge“, der „Grausame“). Bis zur Eröffnung der DITIB-Merkez-Moschee in Duisburg-Marxloh 2008 war sie die größte Moschee Deutschlands. Das Gebäude steht seit 2025 unter Denkmalschutz.

  1. Franz Babinger: Mehmed der Eroberer: Weltenstürmer e. Zeitenwende (= Serie Piper. Nr. 621). 1.–6. Tsd. Auflage. Piper, München 1987, ISBN 978-3-492-10621-4, S. 60.
  2. deutschlandfunk.de: Ein Tyrann als Namensgeber. 3. Juni 2013, abgerufen am 29. Juni 2025.
  3. Bärbel Beinhauer-Köhler, Claus Leggewie: Moscheen in Deutschland: religiöse Heimat und gesellschaftliche Herausforderung. München 2009, ISBN 978-3-406-58423-7, S. 119.
  4. Raphael Zellner: Synagoge und Moschee in Mannheim sind jetzt Kulturdenkmale. In: Mannheimer Morgen. 4. Juni 2025, abgerufen am 5. Juni 2025.