Zündapp

Zündapp-Werke GmbH
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1917 (als Zünder-Apparatebau-GmbH)
Auflösung 1984
Auflösungsgrund Insolvenz
Sitz Nürnberg, ab 1958: München, Deutschland
Leitung
  • Dieter Neumeyer (Geschäftsführer; ab 1971)
Branche Kraftfahrzeughersteller, Motorenhersteller, Rüstungsindustrie

Die Zünder-Apparatebau-Gesellschaft m.b.H. (letzte Firma: Zündapp-Werke GmbH) war einer der großen deutschen Motorradhersteller in der Zeit von 1921 bis 1984 und Teil der Nürnberger Motorradindustrie. Nach Verkauf des Nürnberger Werkes im Jahr 1958 wurde der Unternehmenssitz in das Anfang der 1950er Jahre gebaute Werk München verlegt, welches sich in der Anzinger-Str. 1–8 im Stadtteil Berg am Laim befand. 1984 ging Zündapp insolvent und die Namensrechte wurden nach China verkauft. Das letzte Zündapp-Gebäude auf dem ehemaligen Münchner Werksgelände wurde erst im Jahre 2024 abgerissen.

Von 1995 bis 2019 wurden die Markenrechte durch einen Hamburger Unternehmer stück für stück zurückgekauft. Seit 2017 vermarktet die Zündapp Vertriebsgesellschaft mbH in zusammenarbeit mit der Karcher AG Zündapp Motorräder und Motorroller mit 50-cm³ bis 125-cm³-Motor aus chinesischer Produktion in Deutschland. Die Zündapp Vertriebsgesellschaft mbH vertreibt seit 2019 Fahrräder sowie Pedelecs aus Europäischer produktion. 2025 eröffnete die Zündapp Vertriebsgesellschaft mbH ein Ladengeschäft in Hamburg Poppenbüttel.

  1. DPMAregister | Marken - Registerauskunft. Abgerufen am 7. März 2026.
  2. DPMAregister | Marken - Auskunft zu einer Unionsmarke. Abgerufen am 7. März 2026.
  3. Geschichte. Abgerufen am 7. März 2026.
  4. Motorräder. Abgerufen am 7. März 2026.
  5. Alex Lisetz: Zündapp E-Bike: 5 Räder für Stadt und Land [Vergleich]. In: alles-ebike.at. 13. Dezember 2023, abgerufen am 7. März 2026.
  6. Store & Kontakt. Abgerufen am 7. März 2026.