Zeche Dannenbaum
| Zeche Dannenbaum | |||
|---|---|---|---|
| Allgemeine Informationen zum Bergwerk | |||
| Ehemaliges Büro- und Waschkauengebäude der Schachtanlage Dannenbaum I | |||
| Förderung/Jahr | max. 727.211 t | ||
| Informationen zum Bergwerksunternehmen | |||
| Beschäftigte | bis zu 3091 | ||
| Betriebsbeginn | 1860 | ||
| Betriebsende | 1958 | ||
| Nachfolgenutzung | Gewerbefläche | ||
| Geförderte Rohstoffe | |||
| Abbau von | Steinkohle/Kohleneisenstein | ||
| Abbau von | Kohleneisenstein | ||
| Geographische Lage | |||
| Koordinaten | 51° 28′ 4″ N, 7° 16′ 0″ O | ||
| |||
| Standort | Laer | ||
| Gemeinde | Bochum | ||
| Kreisfreie Stadt (NUTS3) | Bochum | ||
| Land | Land Nordrhein-Westfalen | ||
| Staat | Deutschland | ||
| Revier | Ruhrrevier | ||
Die Zeche Dannenbaum war ein Steinkohlebergwerk im Bochumer Stadtteil Laer. Das Bergwerk wurde bis 1865 auch mit den Namen Zeche Tannenbaum oder Zeche Tannebaum bezeichnet. Zeitweise wurden auf dem Bergwerk auch Eisenerze gewonnen. Das Bergwerk wurde im 18. Jahrhundert zunächst als Stollenbergwerk betrieben. Die Zeche Dannenbaum gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats.
Mit der Schließung des ersten Großbergwerkes Prinz Regent/Dannenbaum wurde auf der Fläche von Dannenbaum I das Bochumer Werk I der Adam Opel GmbH gebaut. Es galt bis zur Opel-Krise als ein Beispiel für gelungenen Strukturwandel im Ruhrgebiet. Nach dem Ende der Autoproduktion in Bochum im Jahr 2014 entstand hier die Entwicklungsfläche Mark 51°7.