Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit

Die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR in Berlin-Lichtenberg diente von 1950 bis 1989 als Sitz des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und 1989–1990 als Sitz des Amtes für Nationale Sicherheit.

Neben dem Dienstkomplex Normannenstraße gehörten zur Zentrale des Ministeriums das etwa 500 m nördlich gelegene Teilobjekt Gotlindestraße sowie ergänzende Gebäudekomplexe im Berliner Ortsteil Schöneweide, in dem sich einige Spezialabteilungen befanden sowie das Zentralobjekt Wuhlheide (ZOW) Köpenicker Straße 325b, in dem sich die HA III mit zugeordnetem Rechenzentrum (Abteilung 13), die HA VIII und das Institut für wissenschaftlichen Gerätebau befanden. Im Zentralobjekt Wuhlheide befindet sich heute der Innovationspark Wuhlheide.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden auf dem Areal des Dienstkomplexes Normannenstraße verschiedene Museen und Forschungsinstitute eingerichtet, die sich mit der Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit befassen. Mehrere Gebäude der ehemaligen Zentrale stehen heute als Baudenkmal unter Denkmalschutz.