Zentralschnitt-Theorem
Das Zentralschnitt-Theorem (auch Fourier-Schnitt-Theorem) ist ein Theorem aus dem Bereich der Signaltheorie. Es besagt, dass die Projektion einer Funktion in der Richtung die eindimensionale Fourier-Transformation des Schnitts durch in der Richtung ist, wobei bzw. die mit bzw. korrespondierenden Raumfrequenzen sind. Der Schnitt geht dabei stets durch den Ursprung im Fourier-Raum ().
Das Theorem geht auf den australischen Physiker Ronald Bracewell zurück, der es im Jahr 1956 zunächst im Bereich der Radioastronomie angewandt hatte.
- ↑ Ronald Bracewell: Fourier Analysis and Imaging. Springer Science+Business Media, New York 2003, ISBN 1-4613-4738-6 (englisch).
- ↑ Ronald Bracewell: Strip Integration in radio astronomy. In: Australian Journal of Physics. Band 9, Nr. 2, 1956, S. 198–217, doi:10.1071/PH560198 (englisch).