Zeppelinplatz (Weimar)

Der Zeppelinplatz ist eine Platzanlage in der Weimarer Nordvorstadt, benannt nach dem berühmten Luftschiffer Ferdinand Graf von Zeppelin. Der Bereich Röhrstraße/Zeppelinplatz nach Planungen von 1927. Das ist bei August Lehrmann erwähnt. Der lieferte den Bebauungsplan.

Der Zeppelinplatz hat selbst eine eigene Liste der Kulturdenkmale am Zeppelinplatz in Weimar. Außerdem steht er auf der Liste der Kulturdenkmale in Weimar (Sachgesamtheiten und Ensembles). In diesem Bereich befinden sich Spielplätze für verschiedene Altersgruppen mit ellipsenförmigen Aktionsfeldern, welche das Thema „Zeppelin“ aufnehmen, die Käthe-Kollwitz-Schule mit dem Stockentenbrunnen im Schulhof und mit dem unweit davon befindlichen Käthe-Kollwitz-Denkmal, aber auch die vorbeiführende Röhrstraße, die zusammen mit der Döllstädtstraße den Platz begrenzt. Die Neugestaltung des Platzes baut auf einer denkmalpflegerischen Zielstellung auf, was sich auch auf die Gestaltung der Baumkronen und den Kronenansatz auswirkte, die eingekürzt wurden, um mehr Lichttransparenz zu ermöglichen. In der DDR-Zeit hieß der Platz Platz der DSF. Seit dem 27. Februar 1991 heißt der Platz Zeppelinplatz. Markant sind auch die Wohnanlagen im Art déco-Stil am Rembrandtweg bzw. in der Döllstädtstraße nördlich des Zeppelinplatzes nach den Entwürfen von Paul Bräunlich und Ernst Flemming im Bereich der Röhrstraße.

  1. Siehe: Röhrstraße 30–36
  2. August Lehrmann (Hrsg.): Weimar. (= Neue Stadtbaukunst) F. E. Hübsch, Berlin u. a. 1928. (Digitalisat) auf klassik-stiftung.de, S. XX f. und S. 39 Abb. 68/69.
  3. Zeppelinplatz Weimar. Abgerufen am 2. Februar 2023.
  4. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 8. August 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. Rainer Müller: Stadt Weimar, Stadterweiterung und Ortsteile. (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmale in Thüringen, Band 4.2.) E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009, ISBN 978-3-937940-54-0, S. 615 f.