Zerebralsklerose
Zerebralsklerose (von „Zerebrum“ – Gehirn und Sklerose – krankhafte Organverhärtung, auch: Zerebrale Arteriosklerose) ist die (überholte) Sammelbezeichnung für schwere Durchblutungsstörungen des Gehirns, die meist auf einer Arterienverkalkung beruhen.
Vor der Umdefinierung der Alzheimer-Krankheit (1977) galt die Gehirnsklerose als häufigste Ursache einer Demenz. Obwohl das klinische Bild von Demenz- und Parkinson-Erkrankungen dem von höhergradigen Gefäßeinengungen ähnelt, können diese nicht auf eine Zerebralsklerose zurückgeführt werden.
- ↑ Zerebralsklerose. Abgerufen am 30. Oktober 2018.
- ↑ Zerebralsklerose/Schlaganfall. In: spomedial. Abgerufen am 30. Oktober 2018.