Zitadelle (Akkon)
| Zitadelle Akkon قَلْعَة عَکّا, DMG Qalʿat ʿAkkā מְצוּדַת עַכּוֹ, trlit. Mətzūdath ʿAkkō | ||
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Zitadelle und, links dahinter, Altes Serail (rot gedeckt) aus der Luft vor Akkons Altstadt, 2017 | ||
| Alternativname(n) | (als pars pro toto) Johanniter-Kommende Akkon אוּלַמּוֹת הָאַבִּירִים Ūlammōth ha-ʾAbbīrīm ‚Ritterhallen‘ قاعات الفرسان Qāʿāt al-Fursān | |
| Staat | Israel | |
| Ort | Akkon (عَکّا, DMG ʿAkkā; עַכּוֹ ʿAkkō), Israel | |
| Entstehungszeit | 12.–18. Jahrhundert | |
| Erhaltungszustand | in Teilen gut erhalten, teils stark verändert und überbaut, überwiegend restauriert, aber teils noch verschüttet | |
| Ständische Stellung | Ordensburg | |
| Geographische Lage | 32° 55′ N, 35° 4′ O | |
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Die Zitadelle Akkons ist ein Festungskomplex in Akkon im Nordbezirk Israels. Der Baukomplex besteht aus mittelalterlicher Kommende der Johanniter, osmanischer oberer Festung (arabisch قَلْعَة عَکّا, DMG Qalʿat ʿAkkā; hebräisch מְצוּדַת עַכּוֹ, translit. Mətzūdath ʿAkkō) mit Vorhof und Altem Serail. Die zum Komplex gehörenden Bauten entstanden in getrennten Bauphasen zwischen dem 12. und 18. Jahrhundert. Bauherren waren der Johanniterorden (12.–13. Jahrhundert), der arabische Regionalpotentat Ẓāhir al-ʿUmar (1690–1775) sowie die osmanischen Statthalter Ahmad ‹al-Dschazzār› Pascha (1722–1804) und Süleyman Pascha ‹al-ʿĀdil› (1760er–1819).
Der Komplex ist heute aufgeteilt in vier Nutzungsbereiche, die getrennt zugänglich sind. Diese vier Bereiche sind (1.) die erhaltenen Bauten des nördlichen Teils der Kommende (französisch Grand Manoir ‚Großes Herrenhaus‘, ehemals Ordensverwaltung wie Pilger- und Ritterhospiz) als unterste Ebene meist unterm heutigen Straßenniveau, sie sind Museum, (2.) südlich anliegend auf dem südlichen Teil der Kommende das Alte Serail, jetzt Kultur- und Jugendzentrum, (3.) das Museum der Gefangenen des Untergrunds im osmanischen Oberbau auf erhaltenen Teilen der Kommende, wo vormals das Gefängnis Akkon und dann eine forensische Psychiatrie untergebracht waren und (4.) schließlich der Diwan-Chan im Vorhof der Zitadelle, seit 1980 ein Kunstmuseum.
| Altstadt Akkos | |
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| UNESCO-Welterbe | |
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| Luftbild 2017: Zitadelle (Mitte li.) mit Arkaden im Hof vor übriger Altstadt | |
| Vertragsstaat(en): | Israel |
| Typ: | Kultur |
| Kriterien: | ii, iii und v |
| Fläche: | 63,3 ha |
| Pufferzone: | 22,99 ha |
| Referenz-Nr.: | 1042 |
| UNESCO-Region: | Europa und Nordamerika |
| Geschichte der Einschreibung | |
| Einschreibung: | 2001 (Sitzung 25) |
- ↑ Erhard Gorys, Das Heilige Land: Historische und religiöse Stätten von Judentum, Christentum und Islam in dem 10000 Jahre alten Kulturland zwischen Mittelmeer, Rotem Meer und Jordan, Köln: DuMont, 21984, (=DuMont-Kunst-Reiseführer), S. 368, ISBN 3-7701-1474-4.
- ↑ Jack Bocar, « Quartier Templiers emplacement des structures », auf: L’Orient Latin: La Terre Sainte à l’époque Romane – L’Orient au Temps des Francs, abgerufen am 25. Februar 2019.
- ↑ „Hospitaliter-Festung“ ( des vom 26. August 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., auf: Die Geheimnisse der überirdischen und der unterirdischen Stadt Akko, abgerufen am 26. Februar 2019.