Espe
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Espe (Populus tremula) bei Marburg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Populus tremula | ||||||||||||
| L. |
Die Espe, Aspe oder Zitterpappel (Populus tremula) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pappeln (Populus). Im weiteren Sinne werden neben der Europäischen Zitterpappel auch die Grobzähnige Zitterpappel (Populus grandidentata) und die Amerikanische Zitterpappel (Populus tremuloides) als Espen bezeichnet.
Die Espe ist eine Pionierbaumart in der natürlichen Sukzession, die eine gestörte Fläche für andere, folgende Baumarten erschließbar macht, dadurch ist sie auch sehr gut als Vorwaldbaumart geeignet. Die Art kann sich gut an veränderte Bedingungen anpassen und ist widerstandsfähig. Dies ist durch die im Zuge des Klimawandels zu erwartenden zunehmenden Störungen der Wälder von großer Wichtigkeit. Des Weiteren sorgt sie für eine hohe Vielfalt von Arten in Waldgebieten. Diese Punkte machen die Zitterpappel für die Forstwirtschaft interessant.
Die Espe ist in Deutschland Baum des Jahres 2026.
- ↑ Antonín Kusbach, Jan Šebesta, Robert Hruban, Pavel Peška, Paul C. Rogers: Eurasian aspen (Populus tremula L.): Central Europe’s keystone species ‘hiding in plain sight’. In: PLOS ONE. Band 19, Nr. 3, 2024, S. e0301109, doi:10.1371/journal.pone.0301109.
- ↑ Wie Europas vergessene Bäume die Artenvielfalt retten könnten bei Scinexx, 3. April 2024.
- ↑ Zitterpappel wird Baum des Jahres – Lebensretterin im Wald. In: Westdeutsche Zeitung. 5. November 2025, abgerufen am 5. November 2025.