Zyklonsaison im Nordindik 2008

Zyklonsaison im Nordindik 2008

Alle Stürme der Saison
Bildung des
ersten Sturms
27. April
Auflösung des
letzten Sturms
8. Dezember
Stärkster Sturm Nargis – 962 hPa (mbar),
90 kn (167 km/h) (3-minütig)
Deep Depressions 10
Zyklonische Stürme 4
Schwere zyklonische Stürme 1
Opferzahl gesamt Mindestens 138.000
Gesamtschaden ~ 12 Milliarden $ (2008)
Nordindik-Zyklonsaison
2006, 2007, 2008, 2009, 2010
IMD-Klassifikation der Stärke
Tropischer Wirbelstürme
KategorieWindgeschwindigkeit
Knoten (km/h) (3-min.)

Depression≤27
(≤51)
Deep Depression28–33
(52–61)
Cyclonic Storm34–47
(62–87)
Severe Cyclonic
Storm
48–63
(88–117)
Very Severe
Cyclonic Storm
64–119
(118–221)
Super Cyclonic Storm≥120
(≥222)

Die Zyklonsaison im Nordindik 2008 hatte keine offizielle Grenzen, sondern lief das ganze Kalenderjahr hindurch. Die tropischen Wirbelstürme bilden sich in diesem Becken in der Regel zwischen April und Dezember, wobei die Monate vor und nach der Monsunsaison, also April/Mai und Oktober/November, die aktivsten sind. Einen tropischen Wirbelsturm im Indischen Ozean bezeichnet man als Zyklon.

Das zuständige Regional Specialized Meteorological Centre (RSMC) ist das India Meteorological Department in Neu-Delhi. Dieses vergibt für diejenigen tropischen Wirbelstürme, die mindestens den Status eines Zyklons erreichen, einen Namen. Tiefdruckgebiete (je nach Windgeschwindigkeit depressions oder deep depressions) werden fortlaufend nummeriert, wobei die Buchstabenkombination BOB anzeigt, dass sich das System im Golf von Bengalen bildete. Die Buchstaben ARB stehen sinngemäß für das Arabische Meer.

Durch das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) in Honolulu werden für die US-amerikanischen Einrichtungen im Indischen Ozean eigenständige Warnungen und Prognosen ausgegeben. Durch das JTWC erfolgt die Einstufung nach der Saffir-Simpson-Hurrikan-Windskala, das RSMC wendet für die Einstufung eigene Kriterien an, denen unter anderem die Messung der andauernden Windgeschwindigkeit auf Basis einer dreiminütigen Beobachtung zugrunde liegt.

  1. Impact of Cyclonic Storms and Suggested Mitigation Actions (Memento vom 16. Januar 2008 im Internet Archive)