(10479) Yiqunchen

Asteroid
(10479) Yiqunchen
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 5. Mai 2025 (JD 2.460.800,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,260 AE
Exzentrizität 0,180
Perihel – Aphel 1,854 AE – 2,666 AE
Perihel – Aphel  AE –  AE
Neigung der Bahnebene 7,714°
Länge des aufsteigenden Knotens 58,4°
Argument der Periapsis 203,6°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 20. Oktober 2026
Siderische Umlaufperiode 3 a 145 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 19,65 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 5,2 km ± 0,1 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,29
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode
Absolute Helligkeit 13,6 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Martin Watt
Datum der Entdeckung 18. April 1982
Andere Bezeichnung 1965 JA, 1982 HJ
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(10479) Yiqunchen ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 18. April 1982 vom britischen Studenten Martin Watt an der Anderson Mesa Station des Lowell-Observatoriums in Arizona bei einer Helligkeit von 16,2 mag entdeckt wurde. Es war seine dritte von insgesamt vier Asteroidenentdeckungen, die alle innerhalb einer Woche stattfanden. Watt absolvierte zu der Zeit ein sechsmonatiges Praktikum als studentische Hilfskraft bei Edward L. G. Bowell und Brian A. Skiff und arbeitete an Asteroiden-, Computer- und Photometrieprogrammen.[1] Nachträglich konnte der Asteroid bereits auf Aufnahmen nachgewiesen werden, die am 23. November 1949 und 7. Dezember 1953 am Palomar-Observatorium in Kalifornien sowie am 2. und 4. Mai 1965 am Goethe-Link-Observatorium in Indiana gemacht worden waren.

Der Asteroid wurde benannt nach Yiqun Chen, geb. 1968 in Peking. Sie ist eine traditionell ausgebildete Künstlerin und Bildhauerin. Ihre Kunstwerke sind in mehreren Parks in China zu sehen. Ihre Erfahrungen nutzt sie derzeit für die Produktion computergenerierter Animationen.

Wissenschaftliche Auswertung

Eine Auswertung von Beobachtungen durch das Projekt NEOWISE im nahen Infrarot führte 2011 für den Asteroiden zu vorläufigen Werten für den Durchmesser und die Albedo im sichtbaren Bereich von 5,7 km bzw. 0,24.[2] Nach neuen Messungen mit NEOWISE wurden die Werte 2014 auf 5,2 km bzw. 0,29 geändert.[3]

Aus archivierten Daten des Asteroid Terrestrial-impact Last Alert System (ATLAS) aus dem Zeitraum 2015 bis 2018 konnte in einer Untersuchung von 2022 mit der Methode der konvexen Inversion eine Rotationsperiode von 12,0905 h bestimmt werden.[4]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Lowell Observatory Reports: Observatory. In: Bulletin of the American Astronomical Society. Band 15, 1983, S. 289–294, bibcode:1983BAAS...15..289. (PDF; 144 kB).
  2. J. R. Masiero, A. K. Mainzer, T. Grav, J. M. Bauer, R. M. Cutri, J. Dailey, P. R. M. Eisenhardt, R. S. McMillan, T. B. Spahr, M. F. Skrutskie, D. Tholen, R. G. Walker, E. L. Wright, E. DeBaun, D. Elsbury, T. Gautier IV, S. Gomillion, A. Wilkins: Main Belt Asteroids with WISE/NEOWISE. I. Preliminary Albedos and Diameters. In: The Astrophysical Journal. Band 741, Nr. 2, 2011, S. 1–20, doi:10.1088/0004-637X/741/2/68 (PDF; 73,0 MB).
  3. J. R. Masiero, T. Grav, A. K. Mainzer, C. R. Nugent, J. M. Bauer, R. Stevenson, S. Sonnett: Main Belt Asteroids with WISE/NEOWISE. Near-infrared Albedos. In: The Astrophysical Journal. Band 791, Nr. 2, 2014, S. 1–11, doi:10.1088/0004-637X/791/2/121 (PDF; 1,10 MB).
  4. J. Ďurech, M. Vávra, R. Vančo, N. Erasmus: Rotation Periods of Asteroids Determined With Bootstrap Convex Inversion From ATLAS Photometry. In: Frontiers in Astronomy and Space Sciences. Band 9, 2022, S. 1–7, doi:10.3389/fspas.2022.809771 (PDF; 1,01 MB).