13. September

Der 13. September ist der 256. Tag des gregorianischen Kalenders (der 257. in Schaltjahren). Somit verbleiben noch 109 Tage bis zum Jahresende.

Historische Jahrestage
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Ereignisse

Politik und Weltgeschehen

  • 1979: Die Republik Südafrika erklärt das Homeland Venda für unabhängig. Dessen Einwohner verlieren die südafrikanische Staatsbürgerschaft. Die Unabhängigkeit wird international nie anerkannt.
  • 1987: Beim Goiânia-Unfall in der brasilianischen Stadt Goiânia entwenden Diebe ein ausgedientes Strahlentherapiegerät aus einer verlassenen Klinik. In der Folge sterben vier Personen an den Folgen der Bestrahlung, 28 Personen werden verletzt, Teile der Stadt werden kontaminiert.
  • 1987: In Schleswig-Holstein finden Landtagswahlen statt, welche durch die Barschel-Affäre besondere Aufmerksamkeit erhalten. Die CDU verliert sechs ihrer 39 Mandate, wovon zwei der SPD und vier der wieder in den Landtag einziehenden FDP zufallen.
  • 1988: Der Bundesrat der Schweiz lehnt den Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft (EG) ab.
  • 1990: Die Bundesrepublik und die UdSSR unterzeichnen einen Zusammenarbeits- und Nichtangriffsvertrag. Für den Abzug der Roten Armee aus der DDR bis 1994 erhält die UdSSR 13 Milliarden DM (6,6 Milliarden Euro).

Wirtschaft

  • 1900: Der Schutzverband der Ärzte Deutschlands zur Wahrung ihrer Standesinteressen, seit 1924 Hartmannbund, wird gegründet.
  • 1927: Das japanische Unterhaltungselektronik-Unternehmen JVC wird gegründet.
  • 1932: Beim Berliner Tageblatt wird das Konkursverfahren eröffnet.
  • 2006: Andrei Andrejewitsch Koslow, der oberste Bankenaufseher Russlands und Vizechef der Zentralbank, der 44 der etwa 1200 russischen Banken seit Jahresbeginn die Geschäftserlaubnis entzogen hat, wird mit seinem Fahrer vor dem Stadion des Fußballklubs Spartak Moskau von Berufskillern erschossen. In Wirtschaftskreisen wächst damit die Sorge, die Reform des Bankwesens und der Kampf gegen die Geldwäsche könnten ins Stocken geraten.

Wissenschaft und Technik

Kultur

Gesellschaft

Religion

Katastrophen

  • 1813: In München stürzt die Isarbrücke durch ein Hochwasser der Isar ein und reißt dabei über 100 Schaulustige mit in den Tod.
  • 1858: Bei dem durch ein Feuer an Bord verursachten Untergang des deutschen Passagierdampfers Austria sterben 471 Passagiere und Besatzungsmitglieder.
  • 1928: Der Okeechobee-Hurrikan verwüstet die Inseln der Karibik und die Ostküste der USA. Dabei kommen mindestens 4075 Menschen ums Leben.
  • 1939: Der französische Minenkreuzer La Tour D'Auvergne sinkt nach der Explosion der an Bord lagernden Seeminen in Casablanca. 215 der 396 Mann starken Besatzung kommen ums Leben.
  • 1941: Im Vestfjord wird das unbewaffnete norwegische Passagierschiff Barøy vom Torpedo eines britischen Fairey-Albacore-Torpedobombers versenkt. 112 Menschen, größtenteils norwegische Zivilisten, sterben.
  • 1941: Der Hurtigruten-Passagierdampfer Richard With wird an der Küste der nordnorwegischen Finnmark von dem britischen U-Boot Tigris versenkt. 99 Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben.
  • 1999: Bei Sprengstoffanschlägen auf Moskauer Wohnhäuser werden 130 Menschen bei der Explosion einer Bombe in einem Hochhaus getötet.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe und in der Liste von Katastrophen aufgeführt.

Sport

  • 1850: Der 4049 m hohe Piz Bernina wird von der aus Johann Wilhelm Coaz sowie Jon und Lorenz Ragut Tscharner bestehenden Bergsteigergruppe erstmals bestiegen.
  • 1933: Durch die Fusion der Vereine FC Hertha Salzburg und Rapid Salzburg wird der SV Austria Salzburg, einer der später international erfolgreichsten österreichischen Fußballvereine, gegründet.
  • 1970: Der erste New-York-City-Marathon wird durchgeführt.
  • 2004: Amélie Mauresmo schafft als erste französische Tennisspielerin den Sprung an die Spitze der Weltrangliste der WTA.

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden befinden sich unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

Vor dem 18. Jahrhundert

18. Jahrhundert

19. Jahrhundert

1801–1850

1851–1900

20. Jahrhundert

1901–1925

1926–1950

1951–1975

1976–2000

21. Jahrhundert

Gestorben

Vor dem 16. Jahrhundert

16./17. Jahrhundert

18. Jahrhundert

19. Jahrhundert

20. Jahrhundert

1901–1950

1951–2000

  • 1960: Leó Weiner, ungarischer Komponist
  • 1961: Fritz Mühlenweg, deutscher Schriftsteller
  • 1966: Mina Amann, deutsche Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, Gewerkschafterin und Politikerin
  • 1966: Karl Rauch, deutscher Verleger, Schriftsteller und Übersetzer
  • 1967: Frédéric Gilliard, Schweizer Architekt und Archäologe
  • 1970: Emanuel Goldberg, russischer Chemiker, Techniker und Erfinder
  • 1971: George Lambert, kanadischer Sänger und Musikpädagoge
  • 1973: Max Fechner, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer, MdL, Minister für Justiz der DDR

21. Jahrhundert

Feier- und Gedenktage

Weitere Einträge enthält die Liste von Gedenk- und Aktionstagen.


Commons: 13. September – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien