99. Kongress der Vereinigten Staaten

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99. Kongress der Vereinigten Staaten
3. Januar 1985 – 3. Januar 1987
Präsident Ronald Reagan (R)
Mitglieder 100 Senatoren
435 Abgeordnete
Senatsmehrheit Republikaner (R)
Senatspräsident George H. W. Bush (R)
Hausmehrheit Demokraten (D)
Speaker Tip O’Neill (D)
Senat
Insgesamt 100 Sitze
Repräsentantenhaus
Insgesamt 435 Sitze

Der 99. Kongress der Vereinigten Staaten bezeichnet die Legislaturperiode von Repräsentantenhaus und Senat in den Vereinigten Staaten zwischen dem 3. Januar 1985 und dem 3. Januar 1987. Alle Abgeordneten des Repräsentantenhauses sowie ein Drittel der Senatoren (Klasse II) waren am 6. November 1984 bei den Kongresswahlen gewählt worden. Dabei ergab sich im Senat eine Mehrheit für die Republikanische Partei während die Demokratische Partei im Repräsentantenhaus die Mehrheit errang. Der Kongress tagte in der amerikanischen Bundeshauptstadt Washington, D.C. Die Sitzverteilung im Repräsentantenhaus basierte auf der Volkszählung von 1980.

Wichtige Ereignisse

Siehe auch 1985 und 1986

  • 3. Januar 1985 der neue Kongress nimmt seine Arbeit auf.
  • 20. Januar 1985: Präsident Ronald Reagan wird in seine zweite Amtszeit eingeführt.
  • 28. Januar 1986: Das Challenger-Unglück ist der bis dahin schwerste Unfall in der Raumfahrtgeschichte der USA. Dabei sterben alle sieben Astronauten.
  • 15. April 1986: Amerikanische Luftangriffe auf Städte in Libyen als Vergeltung für den Anschlag auf die Berliner Diskothek La Belle am 5. April 1986. (Operation El Dorado Canyon).
  • 21. Oktober 1986: Das Assoziierungsabkommen mit den Marshallinseln tritt in Kraft.
  • 3. November 1986: Das Assoziierungsabkommen mit den Mikronesien tritt in Kraft.
  • 3. November 1986: Die Iran-Contra-Affäre wird bekannt.
  • 4. November 1986: Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten. Die Demokraten erringen die Mehrheit in beiden Kongresskammern.

Die wichtigsten Gesetze

In den Sitzungsperioden des 99. Kongresses wurden unter anderem folgende Bundesgesetze verabschiedet (siehe auch: Gesetzgebungsverfahren):

  • 12. Dezember 1985: Balanced Budget and Emergency Deficit Control Act of 1985
  • 17. Dezember 1985: Gold Bullion Coin Act of 1985
  • 7. April 1986: Consolidated Omnibus Budget Reconciliation Act of 1985
  • 19. Mai 1986: Firearm Owners Protection Act
  • 1. Oktober 1986: Goldwater-Nichols Act
  • 2. Oktober 1986: Comprehensive Anti-Apartheid Act
  • 17. Oktober 1986: Emergency Planning and Community Right-to-Know Act
  • 21. Oktober 1986: Electronic Communications Privacy Act of 1986
  • 22. Oktober 1986: Tax Reform Act of 1986
  • 27. Oktober 1986: Anti-Drug Abuse Act
  • 31. Oktober 1986: Age Discrimination in Employment Act
  • 6. November 1986: Immigration Reform and Control Act of 1986
  • 17. November 1986: Water Resources Development Act of 1986

Zusammensetzung nach Parteien

Senat

Partei
(Schattierung zeigt Mehrheitspartei)
Total
Demokraten Republikaner Vakant
Ende des 98. Kongresses 45 55 100 0
99. Kongress Ende 47 53 100 0
Beginn des 100. Kongresses 55 45 100 0

Repräsentantenhaus

Partei
(Schattierung zeigt Mehrheitspartei)
Total
Demokraten Republikaner Sonstige Vakant
Ende des 98. Kongresses 272 163 0 435 0
99. Kongress Ende 254 181 0 435
Beginn des 100. Kongresses 258 177 0 435

Außerdem gab es noch fünf nicht stimmberechtigte Kongressdelegierte.

Amtsträger

Senat

Führung der Mehrheitspartei

Führung der Minderheitspartei

Repräsentantenhaus

Führung der Mehrheitspartei

Führung der Minderheitspartei

Senatsmitglieder

Im 99. Kongress vertraten folgende Senatoren ihre jeweiligen Bundesstaaten:

Alabama

Alaska

Arizona

Arkansas

Kalifornien

Colorado

Connecticut

Delaware

Florida

Georgia

Hawaii

Idaho

Illinois

Indiana

Iowa

Kansas

Kentucky

Louisiana

Maine

Maryland

Massachusetts

Michigan

Minnesota

Mississippi

Missouri

Montana

Nebraska

Nevada

New Hampshire

New Jersey

New Mexico

New York

North Carolina

North Dakota

Ohio

Oklahoma

Oregon

Pennsylvania

Rhode Island

South Carolina

South Dakota

Tennessee

Texas

Utah

Vermont

Virginia

Washington

West Virginia

Wisconsin

Wyoming

Mitglieder des Repräsentantenhauses

Folgende Kongressabgeordnete vertraten im 99. Kongress die Interessen ihrer jeweiligen Bundesstaaten:

Alabama 7 Wahlbezirke

Alaska Staatsweite Wahl

Arizona 5 Wahlbezirke

Arkansas 4 Wahlbezirke

Kalifornien 45 Wahlbezirke

Colorado 6 Wahlbezirke

Connecticut 6 Wahlbezirke

Delaware Staatsweite Wahl

Florida 19 Wahlbezirke

Georgia 10 Wahlbezirke

Hawaii 2 Wahlbezirke

Idaho 2 Wahlbezirke

Illinois 22 Wahlbezirke

Indiana 10 Wahlbezirke

Iowa 6 Wahlbezirke

Kansas 5 Wahlbezirke.

Kentucky 7 Wahlbezirke

Louisiana 8 Wahlbezirke

Maine 2 Wahlbezirke

Maryland 8 Wahlbezirke

Massachusetts 11 Wahlbezirke

Michigan 18 Wahlbezirke

Minnesota 8 Wahlbezirke

Mississippi 5 Wahlbezirke

Missouri 9 Wahlbezirke

Montana 2 Wahlbezirke

Nebraska 3 Wahlbezirke

Nevada 2. Wahlbezirkel

New Hampshire 2 Wahlbezirke

New Jersey 14 Wahlbezirke

New Mexico 3 Wahlbezirke

New York 34 Wahlbezirke

North Carolina 11 Wahlbezirke

North Dakota 1 Wahlbezirk (staatsweit)

Ohio 21 Wahlbezirke

Oklahoma 6 Wahlbezirke

Oregon 5 Wahlbezirke

Pennsylvania 23 Wahlbezirke

Rhode Island 2 Wahlbezirke

South Carolina 6 Wahlbezirke.

South Dakota 1 Wahlbezirk (staatsweit)

Tennessee 9 Wahlbezirke

Texas 27 Wahlbezirke

Utah 3 Wahlbezirke

Vermont 1 Wahlbezirk (staatsweit)

Virginia 10 Wahlbezirke

Washington 8 Wahlbezirke

West Virginia 4 Wahlbezirke

Wisconsin 9 Wahlbezirke

Wyoming Staatsweite Wahlen

Nicht stimmberechtigte Mitglieder im Repräsentantenhaus:

Commons: 99. Kongress der Vereinigten Staaten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • bioguide.congress.gov (durch Eingabe von 99 unter Year OR Congress: erhält man eine Liste der Mitglieder des 99. Kongresses mit Verlinkung zu den offiziellen Biografien; englisch)