Bahnstrecke Tartu–Petschory

Tartu–Petschory
Grenzbahnhof Koidula
Streckenlänge:87.3 km
Spurweite:1520 mm (Russische Spur)
Streckengeschwindigkeit:120 km/h
von Tallinn
0 Tartu
nach Valga
1,9 Kirsi
5,9 Ülenurme
9,9 Uhti
13,4 Reola
15,9 Vana-Kuuste
17,8 Rebase (früher Bhf.)
23,3 Laane
28,0 Vastse-Kuuste
31,6 Valgemetsa
34,4 Kiidjärve (früher Bhf.)
37,9 Taevaskoja
43,0 Põlva
49,4 Holvandi
54,5 Ruusa (früher Bhf.)
60,7 Veriora
66,1 Ilumetsa
72,5 Orava
79,0 Kliima
von Valga
85,8 Koidula
Grenze zwischen Estland und Russland
Petschory-Pskowskije (Печоры-Псковские)
nach Pskow

Quellen: [1]

Die Bahnstrecke Tartu–Petschory ist eine estnisch-russische Bahnstrecke. Sie hat die russische Spurbreite von 1520 mm, hat eine Länge von 87,3 km und ist nicht elektrifiziert. Eigentümer der Strecke sind Eesti Raudtee (EVR Infra) und Rossijskije schelesnyje dorogi. Betreiber der Strecke sind Operail und Eesti Liinirongid (Elron).

Geschichte

Die Strecke wurde zwischen 1927 und 1931 gebaut und 1931 eröffnet. Bis dahin verkehrten Züge aus Tartu über Valga nach Russland. Dieser Umweg entfiel mit dem Bau dieser Strecke.

Nach der erneuten Unabhängigkeit Estlands wurde 2011 der Strecken- dem Grenzverlauf angepasst. Aus Richtung Tartu kommend wurde der Abschnitt hinter dem Bahnhof Orava, ab dem ehemaligen Haltepunkt Kliima, neu trassiert. Dadurch wird die Strecke bereits weiter westlich, im neu gebauten Grenzbahnhof Koidula, mit der Bahnstrecke Valga–Petschory vereint.[2]

Betrieb heute

Personenverkehr findet nur noch zwischen Tartu und Koidula statt. Es fahren zwei Zugpaare pro Tag und Richtung. In Tartu besteht zeitnaher Anschluss an Züge in/aus Richtung Tallinn. Durchgeführt werden diese Leistungen von der Eesti Liinirongid unter dem Markennamen Elron, zum Einsatz kommen moderne Dieseltriebwagen vom Typ Stadler FLIRT.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Verein Mitteleuropäischer Eisenbahnverwaltungen (Hrsg.): Stationsverzeichnis der Eisenbahnen Europas. (früher Dr. KOCHs Stationsverzeichnis). 52. Auflage. Barthol & Co., Berlin-Wilmersdorf 1939.
  2. Jaan Rapp: Koidula raudteepiirijaam avati liikluseks. In: lounapostimees.postimees.ee. 23. Mai 2011, abgerufen am 25. März 2023 (estnisch).