Beachvolleyball-Europameisterschaft 1995

Frauen

Die Beachvolleyball-Europameisterschaft 1995 der Frauen fand in Saint-Quay-Portrieux statt. Es war die zweite EM im Sand für die weiblichen Athletinnen. Siegerinnen wurden Beate Paetow und Cordula Borger, die im Endspiel die Norwegerinnen Merita Berntsen und Ragni Hestad in zwei Sätzen bezwangen. Das Spiel um Bronze gewannen Beate Bühler und Danja Müsch gegen die Britinnen Audrey Cooper und Amanda Glover mit 15:3.

Die Europameisterinnen besiegten Sølvi Byberg / Heidi Larsen mit 15:6, Dolores Storková, Tereza Tobiášová mit 15:13 und Debora Kadijk / Lisette van de Ven mit 15:9. Im Halbfinale bezwang das deutsche Duo Cooper / Glover mit 15:10.

Die Bronzemedaillengewinnerinnen verloren gegen Berntsen / Hestad mit 15:17, gewannen gegen Byberg / Larsen mit 15:9 und gegen Brigitte Lesage / Anabelle Prawerman mit 15:4, bevor sie in der Vorschlussrunde gegen die EM-Zweiten mit 5:16 zum zweiten Mal den Kürzeren zogen.

Ergebnis

Platz Nation Namen
1 Deutschland Beate Paetow / Cordula Borger
2 Norwegen Merita Berntsen / Ragni Hestad
3 Deutschland Beate Bühler / Danja Müsch
4 Vereinigtes Konigreich Audrey Cooper / Amanda Glover
5 Niederlande Debora Kadijk / Lisette van de Ven
Portugal Maria José Schuller / Cristina Pereira
7 Frankreich Brigitte Lesage / Anabelle Prawerman
Niederlande Klep Paterson / Mascha van Wijnen
9 Norwegen Sølvi Byberg / Heidi Larsen
Schweden Charlotte Wiig / Anna Vorwerk
Italien Cristiana Parenzan / Lucilla Perrotta
Tschechien Dolores Storková / Tereza Tobiášová

[1]

Männer

Die letzte Veranstaltung der Beachvolleyball-Europameisterschaft 1995 der Männer fand ebenfalls in Saint-Quay-Portrieux statt. Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Gewinner von Almeria nur Dritte der EM waren, wurden die Gewinner des letzten Events auch tatsächlich Titelträger, weil sie insgesamt genügend Punkte gesammelt hatten, um als Erste über die Ziellinie zu gehen. Marko Klok und Michiel van der Kuip aus den Niederlanden gewannen die kontinentalen Titelkämpfe vor den Tschechen Václav Fikar / Milan Džavoronok, die in der Bretagne Siebte wurden und vor den Italienern Dionisio Lequaglie / Piero Antonini, die in Saint-Quay-Portrieux den vierten Rang belegten.

Ergebnis der EM

Platz Nation Namen
1 Niederlande Marko Klok / Michiel van der Kuip
2 Tschechien Václav Fikar / Milan Džavoronok
3 Italien Dionisio Lequaglie / Piero Antonini

[2][3]

Im Anschluss die Ergebnisse der CEV-Events des Jahres.

Ajaccio (Korsika)

Platz Nation Namen
1 Schweiz Paul Laciga / Martin Laciga
2 Niederlande Marko Klok / Michiel van der Kuip
3 Frankreich Jérôme Sinet / Philippe Maz
4 Niederlande Michel Everaert / Sander Mulder
9 Deutschland David Schüler / Torsten Schulz

[4]

Pescara

Platz Nation Namen
1 Tschechien Václav Fikar / Milan Džavoronok
2 Schweiz Paul Laciga / Martin Laciga
3 Niederlande Marko Klok / Michiel van der Kuip
4 Italien Alessandro Rigo / Andrea Raffaelli
5 Deutschland André Fröhlich / Falk Zimmermann
Frankreich Jérôme Sinet / Philippe Maz

Jona (St. Gallen)

Platz Nation Namen
1 Spanien Jorge Rodriguez / Yoyi Rodriguez
2 Niederlande Marko Klok / Michiel van der Kuip
3 Italien Dionisio Lequaglie / Piero Antonini
4 Frankreich Guilherm Deulofeu / Eric Meucci
5 Schweiz Paul Laciga / Martin Laciga
Frankreich Jérôme Sinet / Philippe Maz
13 Deutschland Jan Fell / Dirk Schlotfeldt

[5]

Doksy

Platz Nation Namen
1 Tschechien Václav Fikar / Milan Džavoronok
2 Norwegen Kris Hjeltnes / Jørre Kjemperud
3 Schweiz Paul Laciga / Martin Laciga
4 Frankreich Guilherm Deulofeu / Eric Meucci
5 Deutschland André Fröhlich / Falk Zimmermann
Frankreich Jérôme Sinet / Philippe Maz

Glyfada (Attika)

Platz Nation Namen
1 Deutschland André Fröhlich / Falk Zimmermann
2 Italien Dionisio Lequaglie / Piero Antonini
3 Tschechien Václav Fikar / Milan Džavoronok
4 Niederlande Marko Klok / Michiel van der Kuip
5 Schweiz Paul Laciga / Martin Laciga
Frankreich Guilherm Deulofeu / Eric Meucci

Saint-Quay-Portrieux

Platz Nation Namen
1 Niederlande Marko Klok / Michiel van der Kuip
2 Russland Dmitri Karassew / Rushan Dajanow
3 Spanien Jorge Rodriguez / Yoyi Rodriguez
4 Italien Dionisio Lequaglie / Piero Antonini
5 Schweiz Paul Laciga / Martin Laciga
Italien Alessandro Rigo / Andrea Raffaelli
7 Tschechien Václav Fikar / Milan Džavoronok
Deutschland André Fröhlich / Falk Zimmermann

[1]

Einzelnachweise

  1. a b DVZ September 1995 Seite 21: CEV-Serie, Abruf am 16. Juli 2025
  2. European Championships 1995 (Herren). Volleybox, abgerufen am 16. Juli 2025.
  3. Men's CEV St. Quay Open. Beach Volleyball Database, abgerufen am 16. Juli 2025 (englisch).
  4. DVZ Juli 1995 Seite 16: Beach Statistik, Abruf am 16. Juli 2025
  5. DVZ August 1995 Seite 23: CEV-Serie, Abruf am 16. Juli 2025