Cesta I. triedy 2

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/SK-I
Cesta I. triedy 2 in der Slowakei
Karte
Basisdaten
Betreiber: Slovenská správa ciest
Weiterer Betreiber: Stadt Bratislava
Gesamtlänge: 100,9 km

Kraj:

Ausbauzustand: 2+2: etwa 15 km im Bereich Bratislava
Die I/2 in Bratislava-Petržalka (äußere Fahrbahnen)
Straßenverlauf
Holíč
Holíč
Bahnstrecke Devínska Nová Ves–Skalica
Kopčany
Gbely
Brodské
Kúty
Kúty
Kúty
Kúty  
Myjava
Sekule
===Vorlage:AB/Wartung/BLD Grenze Trnavský kraj/Bratislavský kraj
Závod
Veľké Leváre
Rudava
Malacky
Malacky
Malacky
Plavecký Štvrtok
Lozorno  
Lozorno
Stupava
Mást
Vorlage:AB/Wartung/Leer Beginn Bereich Bratislava
Záhorská Bystrica
Bratislava-Záhorská Bystrica
Bratislava-Lamač
Bratislava-Polianky  
Bratislava-Patrónka
Bratislava-Mlynská dolina  
Vorlage:AB/Wartung/Leer Unterbrechung durch die (Lanfranconi-Brücke)
Bratislava-Incheba  
Bratislava-Dolnozemská cesta  
Bratislava-Panónska cesta
Bratislava-Jarovce
Bratislava-Petržalka
Bratislava-Rusovce
Bratislava-Čunovo
Vorlage:AB/Wartung/Leer Ende Bereich Bratislava
Rusovce-Rajka
Weiter auf  Mosonmagyaróvár

Die Cesta I. triedy 2 (slowakisch für ‚Straße 1. Ordnung 2‘), kurz I/2, ist eine Straße 1. Ordnung in der Westslowakei. Sie führt durch den äußersten Westen der Slowakei von Holíč durch die Záhorie-Landschaft zur Stadt Malacky und weiter in die Hauptstadt Bratislava, wo sie erst die Kleine Karpaten berührt und im Tal Mlynská dolina endet. Die Donauüberquerung erfolgt durch die Lanfranconi-Brücke im Zuge der Autobahn D2. Weiter geht sie den Plattenbau-Stadtteil Petržalka vom Norden und Osten her, bevor sie an der ungarischen Grenze bei Rusovce endet.

Die Strecke nördlich von Bratislava verläuft quasi parallel zur Bahnstrecke (Bratislava–)Devínska Nová Ves–Skalica.

Für den internationalen Verkehr ist die I/2 nur von geringer Bedeutung, da sie von der parallel laufenden Autobahn D2 ersetzt ist. Vor der Einführung der allgemeinen LKW-Maut im Jahr 2010 war jedoch die Mehrheit der Strecke auch unter Vignetten-System für LKW gebührenpflichtig, um Mautflüchtlingen vorzubeugen.[1]

Geschichte

Bis 1918 gehörte das Gebiet der heutigen Slowakei zum Königreich Ungarn, wo es bis 1848 keine Staatsstraßen gab.[2] Die Straße zwischen Pressburg und Hollitsch wurde 1854 als ungarische Landesstraße eingestuft, die durch unentgeltliche Arbeitsleistungen der Anwohner instand gehalten werden sollte.[3]

Von 1918 bis 1939 und von 1945 bis 1993 gehörte es zur Tschechoslowakei, deren Straßennummerierung auch nach der Unabhängigkeit der Slowakei beibehalten wurde.

Sonstiges

Eine der wenigen gebliebenen Pflastersteinstraßen an den Hauptstraßen der Slowakei verlief durch die Gemeinde Kúty. An dieser 1928 errichteten Straße bestand aber bei Regen Unfallgefahr und gehörte dementsprechend seit 2005 zu kritischen Unfallschwerpunkten. Nach jahrelangen Verzögerungen wurde diese Straße 2012 generalsaniert und mit Asphalt neu belegt.[4]

Quellen

Einzelnachweise

  1. Karte der Autobahnen, Schnellstraßen und Straßen 1. und 2. Ordnung mit gebührenpflichtigen Strecken
  2. Mittheilungen aus dem Gebiete der Statistik, Jg. 1854, S. 34.
  3. Verzeichnis der Staats- und Landes-Straßen im Pressburger, Oedenburger, Kaschauer und Großwardeiner Verwaltungsgebiete. LGBl. Nr. 19/1854, S. 99.
  4. Čadičové kocky na ceste v Kútoch nahradil asfalt, SME (slowakisch), abgerufen am 21. Dezember 2014