Charkiw (Fluss)

Charkiw
Charkow

Mündung des Charkiw (rechts) in den Lopan (links) in der Innenstadt Charkiws

Daten
Lage Ukraine
Flusssystem Siwerskyj Donez
Abfluss über Lopan → Udy → Siwerskyj Donez → Don → Schwarzes Meer
Quelle bei Kriwenkow Jar in der russischen Oblast Belgorod
50° 26′ 14″ N, 36° 26′ 24″ O
Quellhöhe 160 m
Mündung bei Charkiw in den LopanKoordinaten: 49° 59′ 7″ N, 36° 13′ 26″ O
49° 59′ 7″ N, 36° 13′ 26″ O

Länge 71 km
Einzugsgebiet 1160 km²
Linke Nebenflüsse Murom, Nemyschlja
Durchflossene Stauseen Trawjanske-Reservoir
Großstädte Charkiw
Gemeinden Lypzi, Zyrkuny, Wjaliw

Der Charkiw (ukrainisch Харків; russisch Харьков/Charkow) ist ein 71 km langer Fluss in Russland und der Ukraine. Der Fluss mit einem Einzugsgebiet von 1160 km² zählt zum Gewässersystem des Siwerskyj Donez.

Der Charkiw entspringt bei Kriwenkow Jar (Кривеньков яр) 5 Kilometer östlich der Siedlung städtischen Typs Oktjabrski in der russischen Oblast Belgorod, durchfließt anschließend den Norden der Oblast Charkiw, wo er bei dem Dorf Lypzi zum 5,92 km² großen Trawjanske-Reservoir (Трав'янське водосховище) angestaut wird, bevor er in der ukrainischen Stadt Charkiw von links in den Lopan mündet.[1]

Nebenflüsse

Die längsten Nebenflüsse des Charkiw sind die von links einmündenden Flüsse Murom (Муром) mit einer Länge von 35 km und einem Einzugsgebiet von 211 km², der zum Muromske-Reservoir (Муромське водосховище; 4,08 km²) angestaut ist und die 27 Kilometer lange Nemyschlja (Немишля) mit einem Einzugsgebiet von 72 km². Der ebenfalls von links zufließende Wjaliw ist zum Wjaliwsk-Reservoir (В'́ялівське водосховище; 1,74 km²) angestaut.

Commons: Fluss Charkiw – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Der Charkiw-Fluss auf znaimo.com (Memento des Originals vom 6. Oktober 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/znaimo.com.ua, abgerufen am 2. Oktober 2015