Daytona 500 2024

Das Daytona 500 2024 fand am 19. Februar 2024 auf dem Daytona International Speedway statt und war das 66. Daytona 500 sowie das erste Rennen der NASCAR Cup Series 2024.

Bericht

Hintergrund

Nach den Showrennen Anfang Februar war das Daytona 500 das erste Punkterennen der Saison. Ursprünglich geplant war das Rennen am 18. Februar, aufgrund der schlechten Wetterbedingungen wurde es allerdings um einen Tag verschoben.[1] Zum neunten Mal in Folge war die Veranstaltung ausverkauft.[2]

Qualifying

Im Duellrennen konnte sich Joey Logano mit einer Zeit von 49.465 Sekunden die Pole-Position sichern. Michael McDowell landete auf dem zweiten Platz. Die restlichen Fahrer mussten den Startplatz in einem 60 Runden langen Rennen, bekannt als Duel at Daytona, ausfahren, wobei die Zielergebnisse die restliche Startaufstellung für das Hauptrennen entschieden.[3] Die Sieger der beiden Rennen bekamen Startplatz 3 und 4, hinter Logano und McDowell, dieZweitplatzierten bekamen die Startplätze 5 und 5, und so weiter. Tyler Reddick und Christopher Bell konnten sich die Plätze in der zweiten Startreihe sichern.

Knapp an den Startplätzen scheiterten B. J. McLeod und J. J. Yeley, während sich Jimmie Johnson in den Duellen noch in die Startaufstellung retten konnte.[4]

Rennen

Das Rennen startete am Montag um 22:30 MEZ, die finalen Trainings fanden aufgrund des Wetters nicht statt.[5] Der von der Pole-Position startende Joey Logano kämpfte in den ersten Runden mit dem zweitplatzierten Michael McDowell und die Führung wechselte sich bis zur fünften Runde mehrmals ab. In dieser kam es zum ersten Crash des Rennens, sowie zur ersten Gelbphase, als mehrere Wagen in eine Kettenreaktion verwickelt waren, wobei die Wagen von Harrison Burton und Carson Hovecar von der Strecke abkamen. Bei der Rückkehr auf diese wurden ebenfalls Jimmie Johnson und Kaz Grala in den Unfall verwickelt.[6] Während daraufhin die ersten Fahrer die ersten Boxenstopps einlegten, blieben andere noch draußen und Christopher Bell führte das Rennen für einige Runden an. In der letzten Runden des ersten Rennsegments konnte sich Chase Elliott die Führung von Kyle Busch sichern und gewann damit die erste Stage.

Zum Restart konnte Kyle Larson das Rennen zuerst anführen, wurde jedoch von Joey Logano überholt. Es kam im zweiten Rennsegment zu vielen Führungswechseln, letztendlich konnte sich Ryan Blaney allerdings gegen seinen Teamkollegen Austin Cindric durchsetzen und die Stage gewinnen.

Die finale Stage startete in Runde 137, wobei Cindric das Feld anführte. Kyle Busch hatte beim Restart Probleme mit seinem Wagen, da sein linkes Vorderrad nicht fest angebracht war. Er konnte sich dennoch in die Boxengasse retten und dementsprechend weiterfahren. Mit 50 verbleibenden Runden kam es zu mehreren Führungswechseln, unter anderem zwischen A. J. Allmendinger, Corey LaJoie oder Denny Hamlin. Die letzten Boxenstopps fanden ab Runde 178 statt, wobei diese nach Team erledigt wurden. Als letztes kamen die Chevrolet-Teams in Runde 182 in die Box, woraufhin Ross Chastain sich die Führung sichern konnte. 11 Runden vor Schluss waren Joey Logano, Brad Keselowski und William Byron auf den Plätzen 2 bis 4. In Runde 192 kam es dann zu einem rennentscheidenden Massencrash mit 18 Wagen. Kurz vor Kurve 3 wurde Byron gegen den vor ihm liegenden Keselowski geschoben, woraufhin sich dieser vor dem gesamten Feld drehte. Die vorne platzierten Fahrer konnten dem Unfall zwar noch ausweichen, vielen weiter hinten liegenden gelang dies jedoch nicht. Insgesamt 23 Wagen waren in den Crash verwickelt, wobei einige in die Boxen fahren konnten und dementsprechend weiterfuhren.[7] Die rote Flagge blieb für 15 Minuten draußen und das Rennen wurde 4 Runden vor Schluss wieder freigegeben. Der führende Chastain fiel hinter Byron zurück und kam aufgrund einer Kollision mit Austin Cindric von der Strecke ab. Es folgte eine letzte Gelbphase in der William Byron das Rennen als Erster, vor Alex Bowman, beendete.

Meldeliste

Team Nr. Fahrer Hersteller
Vereinigte Staaten Trackhouse Racing 01 Vereinigte Staaten Ross Chastain Chevrolet
099 Mexiko Daniel Suárez
Vereinigte Staaten Team Penske 02 Vereinigte Staaten Austin Cindric Ford
012 Vereinigte Staaten Ryan Blaney
022 Vereinigte Staaten Joey Logano
Vereinigte Staaten Richard Childress Racing 03 Vereinigte Staaten Austin Dillon Chevrolet
08 Vereinigte Staaten Kyle Busch
Vereinigte Staaten Stewart–Haas Racing 04 Vereinigte Staaten Josh Berry Ford
010 Vereinigte Staaten Noah Gragson
014 Vereinigte Staaten Chase Briscoe
041 Vereinigte Staaten Ryan Preece
Vereinigte Staaten Hendrick Motorsports 05 Vereinigte Staaten Kyle Larson Chevrolet
09 Vereinigte Staaten Chase Elliott
024 Vereinigte Staaten William Byron
048 Vereinigte Staaten Alex Bowman
Vereinigte Staaten RFK Racing 06 Vereinigte Staaten Brad Keselowski Ford
017 Vereinigte Staaten Chris Buescher
060 Vereinigte Staaten David Ragan
Vereinigte Staaten Spire Motorsports 07 Vereinigte Staaten Corey LaJoie Chevrolet
071 Vereinigte Staaten Zane Smith
077 Vereinigte Staaten Carson Hovecar
Vereinigte Staaten Joe Gibbs Racing 011 Vereinigte Staaten Denny Hamlin Toyota
019 Vereinigte Staaten Martin Truex Jr.
024 Vereinigte Staaten Christopher Bell
054 Vereinigte Staaten Ty Gibbs
Vereinigte Staaten Rick Ware Racing 015 Vereinigte Staaten Riley Herbst Ford
051 Vereinigte Staaten Justin Haley
Vereinigte Staaten Kaulig Racing 016 Vereinigte Staaten A. J. Allmendinger Chevrolet
031 Vereinigte Staaten Daniel Hemric
Vereinigte Staaten Wood Brothers Racing 021 Vereinigte Staaten Harrison Burton Ford
Vereinigte Staaten Legacy Motor Club 042 Vereinigte Staaten John Hunter Nemechek Toyota
043 Vereinigte Staaten Erik Jones
084 Vereinigte Staaten Jimmie Johnson
Vereinigte Staaten NY Racing Team 044 Vereinigte Staaten J. J. Yeley Chevrolet
Vereinigte Staaten 23XI Racing 024 Vereinigte Staaten Bubba Wallace Toyota
045 Vereinigte Staaten Tyler Reddick
Vereinigte Staaten JTG Daugherty Racing 047 Vereinigte Staaten Ricky Stenhouse Jr. Chevrolet
Vereinigte Staaten Beard Motorsports 062 Vereinigte Staaten Anthony Alfredo Chevrolet
Vereinigte Staaten Live Fast Motorsports 078 Vereinigte Staaten B. J. McLeod Chevrolet

Rennergebnisse

Schlussklassement

Pos. Nr. Team Fahrer Runden
1 24 Vereinigte Staaten Hendrick Motorsports Vereinigte Staaten William Byron 200
2 48 Vereinigte Staaten Hendrick Motorsports Vereinigte Staaten Alex Bowman 200
3 20 Vereinigte Staaten Joe Gibbs Racing Vereinigte Staaten Christopher Bell 200
4 7 Vereinigte Staaten Spire Motorsports Vereinigte Staaten Corey LaJoie 200
5 23 Vereinigte Staaten 23XI Racing Vereinigte Staaten Bubba Wallace 200
6 16 Vereinigte Staaten Kaulig Racing Vereinigte Staaten A.J. Allmendinger 200
7 42 Vereinigte Staaten Legacy Motor Club Vereinigte Staaten John Hunter Nemecheck 200
8 43 Vereinigte Staaten Legacy Motor Club Vereinigte Staaten Erik Jones 200
9 10 Vereinigte Staaten Steward-Haas Racing Vereinigte Staaten Noah Gragson 200
10 14 Vereinigte Staaten Steward-Haas Racing Vereinigte Staaten Chase Briscoe 200
11 5 Vereinigte Staaten Hendrick Motorsports Vereinigte Staaten Kyle Larson 200
12 8 Vereinigte Staaten Richard Childress Racing Vereinigte Staaten Kyle Busch 200
13 71 Vereinigte Staaten Spire Motorsports Vereinigte Staaten Zane Smith 200
14 9 Vereinigte Staaten Hendrick Motorsports Vereinigte Staaten Chase Elliott 200
15 19 Vereinigte Staaten Joe Gibbs Racing Vereinigte Staaten Martin Truex Jr. 200
16 31 Vereinigte Staaten Kaulig Racing Vereinigte Staaten Daniel Hemric 200
17 54 Vereinigte Staaten Joe Gibbs Racing Vereinigte Staaten Ty Gibbs 200
18 17 Vereinigte Staaten RFK Racing Vereinigte Staaten Chris Buescher 200
19 11 Vereinigte Staaten Joe Gibbs Racing Vereinigte Staaten Denny Hamlin 200
20 60 Vereinigte Staaten RFK Racing Vereinigte Staaten David Ragan 200
21 1 Vereinigte Staaten Trackhouse Racing Vereinigte Staaten Ross Chastain 200
22 2 Vereinigte Staaten Team Penske Vereinigte Staaten Austin Cindric 200
23 41 Vereinigte Staaten Steward-Haas Racing Vereinigte Staaten Ryan Preece 199
24 15 Vereinigte Staaten Rick Ware Racing Vereinigte Staaten Riley Herbst 199
25 4 Vereinigte Staaten Steward-Haas Racing Vereinigte Staaten Josh Berry 199
26 51 Vereinigte Staaten Rick Ware Racing Vereinigte Staaten Justin Haley 199
27 62 Vereinigte Staaten Beard Motorsports Vereinigte Staaten Anthony Alfredo 198
28 84 Vereinigte Staaten Legacy Motor Club Vereinigte Staaten Jimmie Johnson 196
Ausgefallen
29 45 Vereinigte Staaten 23XI Racing Vereinigte Staaten Tyler Reddick 192
30 12 Vereinigte Staaten Team Penske Vereinigte Staaten Ryan Blaney 192
31 47 Vereinigte Staaten JTG Daugherty Racing Vereinigte Staaten Ricky Stenhouse Jr. 192
32 22 Vereinigte Staaten Team Penske Vereinigte Staaten Joey Logano 191
33 6 Vereinigte Staaten RFK Racing Vereinigte Staaten Brad Keselowski 191
34 99 Vereinigte Staaten Trackhouse Racing Mexiko Daniel Suárez 191
35 38 Vereinigte Staaten Front Row Motorsports Vereinigte Staaten Todd Gilliland 191
36 34 Vereinigte Staaten Front Row Motorsports Vereinigte Staaten Michael McDowell 176
37 3 Vereinigte Staaten Richard Childress Racing Vereinigte Staaten Austin Dillon 146
38 36 Vereinigte Staaten Front Row Motorsports Vereinigte Staaten Kaz Grala 5
39 21 Vereinigte Staaten Wood Brothers Racing Vereinigte Staaten Harrison Burton 5
40 77 Vereinigte Staaten Spire Motorsports Vereinigte Staaten Carson Hovercar 5
Commons: Daytona 500 2024 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Travis Caldwell, Issy Ronald: Daytona 500 postponed until Monday due to persistent rain. 18. Februar 2024, abgerufen am 8. Januar 2025 (englisch).
  2. Grandstand Seating for 2024 Daytona 500 Officially Sold Out. Abgerufen am 8. Januar 2025.
  3. Printable Daytona 500 starting grid: Fill in qualifying results, pole position for 2024 NASCAR race | Sporting News. 15. Februar 2024, abgerufen am 8. Januar 2025 (amerikanisches Englisch).
  4. Daytona 500: Jimmie Johnson im Toyota zittert sich in den Duels ins Rennen! Abgerufen am 8. Januar 2025.
  5. Stephan Vornbäumen: Daytona 500 Vorschau (Update): NASCAR veschiebt Rennstart auf Montag 22:30 Uhr MEZ. 19. Februar 2024, abgerufen am 9. Januar 2025.
  6. Daytona 500: William Byron siegt unter Gelb und nach Massencrash. Abgerufen am 9. Januar 2025.
  7. X, Instagram, Email, Facebook: William Byron survives crash-filled final laps to win the Daytona 500. 20. Februar 2024, abgerufen am 9. Januar 2025 (amerikanisches Englisch).