Etsch-Radweg

Etsch-Radweg
Gesamtlänge 345 km
Lage Osterreich Österreich
Italien Italien
Startpunkt Landeck

Zielpunkt Verona
Verkehrs­aufkommen gering
Routenverlauf
Landeck
Ried im Oberinntal
Pfunds
Martina
Nauders
Übergang ÖsterreichItalien
1507 m s.l.m. Reschenpass
Graun im Vinschgau
Burgeis
Mals
Glurns
Schluderns
Laas
Schlanders
Goldrain
Latsch
Kastelbell
Naturns
Partschins
Töll
Algund
Meran
Bozen
Trient
Rovereto
Mori
Ala
Avio
Verona

Der Etsch-Radweg (italienisch Ciclopista della valle dell'Adige) führt über 345 Kilometer als Radfernweg von Landeck bis nach Verona.

Streckenverlauf

Die Radroute führt durch Tirol, Südtirol, das Trentino und Venetien. Die Route beginnt in Landeck und führt die ersten Kilometer durch das Oberinntal. Über den Reschenpass und durch den Vinschgau geht es nach Meran.

Die Streckenführung ist hier die gleiche wie auf der Via Claudia Augusta. Sie folgt damit einer historischen Römerstraße der Antike, die ihren Ausgangspunkt bereits in Donauwörth hat.

Ab Meran führt der Etsch-Radweg durch das nun breite Etschtal zum größten Teil entlang der Etsch über Bozen und Trient nach Verona. Er verläuft dabei über asphaltierte Wirtschaftswege zwischen Obstplantagen und ausgedehnten Weinanbaugebieten, bei meist dezentem Gefälle in südliche Richtung. In Rovereto kann man einen Umweg zum Gardasee machen und bis Desenzano del Garda oder Sirmione den See auf einem Schiff überqueren.

Auf dem Etsch-Radweg gibt es keine einheitliche Beschilderung. Innerhalb Südtirols wird die Strecke vom Reschen nach Bozen als Radroute 2 „Vinschgau–Bozen“ bezeichnet, das anschließende Teilstück von Bozen bis zur Provinzgrenze wird der Radroute 1 „Brenner–Salurn“ zugerechnet.

Sehenswertes entlang der Strecke

Siehe auch

Literatur

  • Etsch-Radweg. Verlag Esterbauer, Rodingersdorf, 2015, ISBN 978-3-85000-433-6
  • Etschradweg. Kompass-Kt.-GmbH, Innsbruck, 2013, ISBN 978-3-85026-767-0
Commons: Etschtalradweg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien