Köstenerberg

Naturschutzgebiet
„Köstenerberg“

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Der durch das NSG verlaufende ‚Blütenweg‘

Lage Sipplingen im Bodenseekreis, Baden-Württemberg, Deutschland
Fläche 15,77 ha
Kennung 4.0152
WDPA-ID 164214
Geographische Lage 47° 48′ N, 9° 5′ O
Einrichtungsdatum 6. Februar 1989
Verwaltung Regierungspräsidium Tübingen

Das Gebiet Köstenerberg ist ein mit der Verordnung vom 16. Februar 1989 des Regierungspräsidiums Tübingen ausgewiesenes Naturschutzgebiet (NSG-Nummer 4.152) im Gebiet der baden-württembergischen Gemeinde Sipplingen im Bodenseekreis in Deutschland.

Lage

Das rund 16 Hektar (ha) große Naturschutzgebiet Köstenerberg, im Nordwesten Sipplingens, zwischen Beeren- und Sulzbachtal, oberhalb der Bundesstraße 31 Richtung Bodman-Ludwigshafen und der Bahnstrecke Stahringen–Friedrichshafen, sowie unterhalb des 615 Meter hohen Künstbergs gelegen, gehört naturräumlich zum Bodenseebecken und liegt auf einer Höhe von 400 bis 530 m ü. NN.

Schutzzweck

Wesentlicher Schutzzweck des NSG Köstenerberg ist die Erhaltung der äußerst naturnahen und vielfältigen Vegetation als seltener Lebensraum einer Vielzahl von gefährdeten und besonders geschützten Pflanzen- und Tierarten.

Flora und Fauna

Flora

Aus der schützenswerten Flora sind unter anderem folgende Pflanzen zu nennen:

Fauna

Aus der schützenswerten Fauna sind neben mehr als 80 Bienenarten folgende Tierarten zu nennen:

  • der Berglaubsänger (Phylloscopus bonelli), ein Singvogelart aus der Familie der Grasmückenartigen
  • die Haselmaus (Muscardinus avellanarius), ein mausähnliches, nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche
  • der Neuntöter (Lanius collurio) oder Rotrückenwürger, eine Vogelart aus der Familie der Würger
  • der Siebenschläfer (Glis glis), auch ein nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche
  • der Wendehals (Jynx torquilla), die einzige europäische Vogelart der Gattung Jynx aus der Familie der Spechte

Siehe auch