Siedlung städtischen Typs
| Föderationskreis
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Nordwestrussland
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| Oblast
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Leningrad
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| Rajon
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Wyborg
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| Erste Erwähnung
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1323
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| Frühere Namen
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Jääski
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| Siedlung städtischen Typs seit
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1940
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| Bevölkerung
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3024 Einwohner (Stand: 1. Jan. 2024)[1]
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| Zeitzone
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UTC+3
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| Postleitzahl
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188961
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| Kfz-Kennzeichen
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47
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| OKATO
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41 215 554
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| Geographische Lage
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| Koordinaten
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61° 2′ N, 28° 56′ O61.03305555555628.933055555556
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Lage im Westteil Russlands |
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Lage in der Oblast Leningrad |
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Lessogorski (russisch Лесогорский; bis 1948 finnisch Jääski) ist eine Siedlung städtischen Typs mit 3024 Einwohnern (Stand 1. Januar 2024)[1] im Nordwesten Russlands. Sie liegt am Fluss Wuoksa (Vuoksi) südwestlich der Industriestadt Swetogorsk nahe der Grenze zu Finnland im Wyborger Rajon der Oblast Leningrad ca. 185 km nordwestlich von Sankt Petersburg[2]. Die Bahnstrecke von Kamennogorsk ins finnische Imatra führt durch Lessogorski.
Vor dem Zweiten Weltkrieg trug Lessogorski den Namen Jääski und gehörte zu Finnland. Neben dem namensgebenden Kirchdorf von Jääski gehörten zur Gemarkung der Gemeinde Jääski auch Swetogorsk (damals Enso) sowie die Dörfer Lossewo (Järvenkylä) und Wosroschdenije (Kavantsaari). Durch die Grenzziehung 1940 nach dem Winterkrieg sowie erneut 1944 nach Ende des Fortsetzungskrieges kamen 85 % des Gemeindegebiets von Jääski samt dem Kirchdorf und des wichtigen Industriestandorts Enso an die Sowjetunion. Die auf finnischer Seite verbliebenen Gebiete wurden 1948 zwischen Joutseno, Ruokolahti und dem neu gegründeten Marktflecken Imatra aufgeteilt. Im selben Jahr wurde Jääski in Lessogorski umbenannt.
- Bevölkerungsentwicklung
| Jahr
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Einwohner
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| 1959 |
5330
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| 1970 |
4938
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| 1979 |
4798
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| 1989 |
3744
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| 2002 |
3004
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| 2010 |
3273
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Anmerkung: Volkszählungsdaten
- Persönlichkeiten
- Laila Halme, geborene Soppi (* 1934 in Jääski; † 2021 in Tampere), finnische Chanson- und Schlagersängerin
Siehe auch
Einzelnachweise
- ↑ a b Численность населения Ленинградской области в разрезе муниципальных образований по состоянию на 1 января 2024 года (Bevölkerungsanzahl des Leningrader Gebiets, aufgeschlüsselt nach Gemeinden, Stand 1. Januar 2024) [1], (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation) mit Zuständigkeit für St. Petersburg und das Gebiet Leningrad)
- ↑ Artikel Lessogorski in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D069856~2a%3D~2b%3DLessogorski
Anmerkungen: R – Verwaltungszentrum eines
Rajons,
* – Verwaltungszentrum eines Rajons der Oblast, aber Ort selbst gehört zum Föderationssubjekt Stadt
Sankt Petersburg