Mantelkante

Die Mantelkante ist derjenige Teil der Großhirnrinde, an dem die konvexe äußere Hirnoberfläche am Interhemisphärenspalt in die innere plane Oberfläche übergeht.[1]

Die Blutversorgung der Mantelkante erfolgt über die Arteria cerebri anterior.

In der Repräsentation der Körperregionen (Homunkulus-Darstellung) liegen Teile der unteren Extremität im Bereich der Mantelkante.

Bei einer Schädigung (Mantelkantensyndrom) ist daher hauptsächlich das Bein betroffen.

Literatur

  • H. Ferner, J. Staubesand: Sobotta. Atlas der Anatomie des Menschen. 18. Auflage, Urban & Schwarzenberg 1982, ISBN 3-541-02828-9

Einzelnachweise

  1. Willibald Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 266., aktualisierte Auflage, de Gruyter, Berlin 2014, ISBN 978-3-11-033997-0 Stichwort Mantelkante