Monogrammist

Monogrammisten sind bildende Künstler, die sich nicht namentlich identifizieren lassen. Sie werden hilfsweise mit einem Notnamen bezeichnet, der in der Regel das Monogramm des Betreffenden enthält.

Beispiele von Monogrammisten:

Literatur

  • Georg Kaspar Nagler: Die Monogrammisten und diejenigen bekannten und unbekannten Künstler aller Schulen, welche sich zur Bezeichnung ihrer Werke eines figürlichen Zeichens, der Initialen des Namens, der Abbreviatur desselben &c. bedient haben. Mit Berücksichtigung von Buchdruckerzeichen, der Stempel von Kunstsammlern, der Stempel der alten Gold- und Silberschmiede, der Majolicafabriken, Porcellan-Manufacturen u.s.w. Nachrichten über Maler, Zeichner, Bildhauer, Architekten, Kupferstecher, Formschneider, Briefmaler, Lithographen, Stempelschneider, Emailleure, Goldschmiede, Niello-, Metall- und Elfenbein-Arbeiter, Graveure, Waffenschmiede u.s.w. Mit den raisonirenden Verzeichnissen der Werke anonymer Meister, deren Zeichen gegeben sind, und der Hinweisung auf die mit Monogrammen oder Initialen bezeichneten Produkte bekannter Künstler … auch Ergänzung … des Neuen allgemeinen Künstler-Lexicons, und Supplement zu den bekannten Werken von A. Bartsch, Robert-Dumesnil, C. le Blanc, F. Brulliot, J. Heller u.s.w.
    5 Bände, Georg Franz, München 1858–1879; dazu General-Index G. Hirth, München 1920; urn:nbn:de:hbz:061:1-21224.
  • Monogrammisten. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 37: Meister mit Notnamen und Monogrammisten. E. A. Seemann, Leipzig 1950, S. 371–456 (biblos.pk.edu.pl).
  • Franz Goldstein: Monogramm-Lexikon. Band 1: Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender Künstler seit 1850. Durchgesehen und ergänzt von Ruth und Hermann Kähler. 2. Auflage. De Gruyter, Berlin 1999, ISBN 3-11-014453-0; doi:10.1515/9783110804539-fm.
  • Paul Pfisterer: Monogramm-Lexikon. Band 2: Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts. De Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-014300-3; doi:10.1515/9783110813067.

Einzelnachweise

  1. Hans-Joachim Raupp: Haushalt und Familie in der deutschen und niederländischen Kunst des 15. und frühen 16. Jahrhundert. In: Trude Ehlert (Hrsg.): Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mit einem Register von Ralf Nelles. Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S. 245–268, hier: S. 252.
  2. Hans-Joachim Raupp: Haushalt und Familie in der deutschen und niederländischen Kunst des 15. und frühen 16. Jahrhundert. In: Trude Ehlert (Hrsg.): Haushalt und Familie in Mittelalter und früher Neuzeit. Vorträge eines interdisziplinären Symposions vom 6.–9. Juni 1990 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mit einem Register von Ralf Nelles. Thorbecke, Sigmaringen 1991, ISBN 3-7995-4156-X, S. 245–268, hier: S. 253 und 264.