| Untergegangener Ort
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Lage im Westteil Russlands |
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Lage in der Oblast Kaliningrad |
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Parschen, litauisch Paršai, ist ein verlassener Ort im Rajon Krasnosnamensk der russischen Oblast Kaliningrad.
Die Ortsstelle befindet sich drei Kilometer westlich von Kutusowo (Schirwindt) unweit der Regionalstraße 27A-012 (ex R 509).
Geschichte
Parschen war um 1780 ein Schatull-kölmisches Dorf.[1] 1857 wurde die seit 1740 erwähnte kölmische Besitzung Paschillballen in die Landgemeinde Parschen eingemeindet.[2][3] 1874 wurde die Landgemeinde Parschen in den neu gebildeten Amtsbezirk Schirwindt im Kreis Pillkallen eingegliedert. 1938 wurde die Ortsteil-Bezeichnung von Paschillballen aufgehoben. 1945 kam Parschen in Folge des Zweiten Weltkrieges mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. Einen russischen Namen erhielt es nicht mehr.
Einwohnerentwicklung
| Jahr |
Einwohner |
Bemerkungen
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| 1867[4] |
32 |
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| 1871[4] |
29 |
davon im Zinsgut Paschillballen 7
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| 1885[5] |
34 |
davon in Paschillballen 9
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| 1905[6] |
34 |
davon in Paschillballen 5
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| 1910[7] |
30 |
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| 1933[8] |
46 |
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| 1939[9] |
45 |
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Kirche
Parschen gehörte zum evangelischen Kirchspiel Schirwindt.
Einzelnachweise
- ↑ Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preussen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom Litthauischen Cammer-Departement, S. 113.
- ↑ Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Paschilballen
- ↑ Rolf Jehke, Amtsbezirk Schirwindt
- ↑ a b Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staates und ihre Bevölkerung, I. Die Provinz Preussen, Berlin 1874
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, I. Provinz Ostpreußen, Berlin 1888
- ↑ Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Heft 1, Provinz Ostpreußen, Berlin 1907
- ↑ Uli Schubert: Gemeindeverzeichnis, Landkreis Pillkallen
- ↑ Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I: Altreich und Land Österreich. Herausgegeben vom Statistischen Reichsamt, Vierte Auflage, 1939
- ↑ Michael Rademacher: Landkreis Pillkallen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com. Abgerufen am 1. Januar 1900