Rudi Altig (* 18. März 1937 in Mannheim; † 11. Juni 2016[1] in Remagen) war ein deutscher Radrennfahrer. Er wurde sowohl auf der Bahn als auch auf der Straße Weltmeister.
Sportliche Laufbahn
Amateur
Mit knapp 15 Jahren bestritt Altig seine ersten Rennen für den RRC Endspurt Mannheim und erreichte im Januar 1952 bei einem Querfeldeinrennen seinen ersten Sieg. Drei Monate später debütierte er auf der Straße und gewann die Bezirksmeisterschaft der B-Jugend. Obwohl er 1953 deutscher Juniorenmeister auf der Straße wurde, konzentrierte sich Altig in den folgenden Jahren auf den Bahnradsport, wo er oft zusammen mit seinem älteren Bruder Willi Altig startete. Ihre Dynamik und kraftvolle Fahrweise brachte den Brüdern den Spitznamen „Die Ochsen“ ein.[2] Bis 1959 errang er vier deutsche Bahnmeisterschaften (1957 Sprint, 1958 und 1959 Zweier-Mannschaftsfahren mit Bruder Willi und 1959 die 4000-m-Einerverfolgung).[3] Den größten Erfolg seiner Amateurlaufbahn erreichte er mit dem Gewinn des Weltmeistertitels in der Einerverfolgung bei den Bahnweltmeisterschaften 1959. Wenig später stellte er zwei Weltrekorde über 1000 Meter mit stehendem Start und 5000 Meter auf. 1958 gewann er den Großen Preis von Berlin im Sprint.
Berufsfahrer
Ab Dezember 1959 startete Altig, der zuvor als Kfz-Elektriker gearbeitet hatte, als Berufsfahrer. Er gab sein Debüt beim Sechstagerennen in Köln an der Seite von Rik Van Steenbergen und wurde Zweiter. Bei den Bahnweltmeisterschaften 1960 und 1961 gewann er den Titel in der Einerverfolgung. Auch als Straßenfahrer hatte er sich 1960 und 1961 mit 13 Erfolgen empfohlen und bekam 1962 einen Vertrag beim französischen Radsportteam St. Raphael-Helyett an der Seite von Jacques Anquetil. Seitdem verlagerte Altig seine Aktivitäten mehr auf den Straßenradsport und gewann die Vuelta a España 1962, nachdem er durch einen Sieg im letzten Einzelzeitfahren die Führung übernommen hatte. Bei der Tour de France 1962 wurde er 31., nachdem er drei Etappensiege erreicht und die Punktewertung gewonnen hatte. Da Altig und Anquetil die ganze Saison über Konflikte hatten, wollte die Teamleitung im Herbst eine Versöhnung herbeiführen und schickte sie gemeinsam an den Start zur Trofeo Baracchi, einem Paarzeitfahren. Gemeinsam gewannen sie das Rennen dank der Leistung vor allem von Rudi Altig, der Jacques Anquetil an dessen Leistungsgrenzen trieb. Jacques Anquetil bezeichnete dies später als einen großen Sieg der Mannschaft, aber auch „die größte und demütigste Niederlage meines Lebens“.[4]
In seiner Karriere bestritt Altig alle drei der bedeutendsten Etappenrennen. An der Tour de France nahm er viermal teil und hatte 1966 mit dem zwölften Platz sein bestes Ergebnis. An insgesamt 18 Tagen trug er das Gelbe Trikot des Spitzenreiters.[5] 1969 gewann er den Prolog und fuhr letztmals eine Etappe im „Maillot Jaune“. Bis dahin hatte Altig mit einem neunten Platz das beste Ergebnis in der Gesamtwertung von fünf Starts beim Giro d’Italia erreicht. Obwohl Altig häufig Rennen in der Schweiz bestritt, fuhr er die Tour de Suisse nur einmal. 1974 wurde er 14. im Gesamtklassement.
Bei den „Monumenten des Radsports“ bestritt Altig vier der klassischen Eintagesrennen. Siege erreichte er 1964 bei der Flandern-Rundfahrt und 1968 bei Mailand–San Remo. Am häufigsten fuhr er das Eintagesrennen Paris–Roubaix, bei dem er 1967 mit Platz drei sein bestes Ergebnis erzielte. Außerdem trat er 1966 beim Rennen Lüttich–Bastogne–Lüttich (Platz 18) an. In der Flandern-Rundfahrt 1968 wurde er Zweiter. Lediglich bei der Lombardei-Rundfahrt ging Altig nie an den Start, da er zu deren Termin schon bei Sechstagerennen verpflichtet war.
1966 holte sich Altig auf dem Nürburgring seinen einzigen Weltmeisterschaftstitel im Straßenrennen. Dieser Erfolg brachte ihm die Auszeichnung zum „Sportler des Jahres 1966“ ein. Zwischen 1962 und 1970 startete er bei jeder Straßenweltmeisterschaft. 1962 wurde er wegen fremder Hilfe disqualifiziert, 1963 schied er entkräftet aus, während er sich 1965 nur dem Briten Tom Simpson geschlagen geben musste, nachdem er Monate vorher mit einem Schlüsselbeinbruch außer Gefecht gesetzt worden war. Bei seiner letzten WM 1970 war er 33-jährig hinter Rolf Wolfshohl, der Zwölfter wurde, mit Platz 15 noch zweitbester deutscher Teilnehmer. Den nationalen Titel der Straßenfahrer holte sich Altig 1964 und 1970. 1964 gewann er den Großen Preis der Dortmunder Union-Brauerei.
Obwohl sich Altig ab 1962 auf den Straßenrennsport konzentriert hatte und insgesamt zwei Etappenrennen und 98 Straßenrennen in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern gewonnen hatte, kehrte er bis zu seinem Karriereende immer wieder auf die Bahn zurück. Schon 1962 hatte er einen Weltrekord über 5000 Meter aufgestellt. Hauptsächlich bestritt er Sechstagerennen. 1971 gewann er sein letztes Sechstagerennen; es war sein 23. Sieg bei dieser Veranstaltung. Die meisten dieser Siege errang er zusammen mit dem Münchner Sigi Renz.
Legendär wurde sein Ausspruch „Wir sind keine Sportler, wir sind Profis“, der zu seiner Zeit für einige Irritationen unter seinen Fans und in der Öffentlichkeit führte.[6]
Spätere Tätigkeiten
Nachdem Altig 1971 seine Laufbahn als Radrennfahrer beendet hatte, übernahm er zunächst das Amt des deutschen Bundestrainers der Amateure. Später war er in den Jahren 1980 und 1981 als Sportlicher Leiter des französischen Radsportteams Puch-Wolber-Campagnolo tätig. 1987 war er gemeinsam mit seinem Bruder Willi Sportlicher Leiter des Radsportteams Commodore. Danach war er technischer Berater beim deutschen Fahrradhersteller Schauff, Rennleiter bei diversen Radsportwettbewerben, so auch bei Rund um den Henninger-Turm. Auch war er als Radsport-Experte bei verschiedenen Fernsehsendern tätig.
Doping
Altig hatte den Spitznamen „Die radelnde Apotheke“, der eigenen Worten zufolge daraus entstanden sei, dass er bei einer Doping-Kontrolle mal auf Nachfrage alle Medikamente, die er angeblich intus hatte, aufgezählt hatte. Dies sei als Witz gedacht gewesen, der staunende Mediziner habe aber die Liste an die Journalisten weitergereicht.[7]
Tatsächliche eigene Doping-Praxis verleugnete Altig indes nicht. Unter anderem gestand er im Nachhinein die Einnahme von Durabolin und Pervitin.[8] 1966 entzog er sich bei der Flèche Wallonne der Kontrolle. Im Jahr 1969 äußerte Altig sich im Miroir Sprint wie folgt: „Ich bin schlau genug, Mittel zu benutzen, die keine Spuren im Urin hinterlassen.“[9]
Privatleben
Altig war zweimal verheiratet und hatte drei Kinder. Sein Schwiegervater war auch als sein Berater in finanziellen Fragen tätig, so erwarb er für Altig mehrere Mietshäuser in Mannheim.[4] 1994 wurde er erfolgreich gegen Magenkrebs behandelt. Er erlag 2016 den Folgen eines erneuten Krebsleidens.[10]
Ehrungen
Um die Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes gab es eine kontroverse Debatte, da der Deutsche Sportbund (DSB) dies zunächst mit dem Verweis auf den Profi-Status von Altig ablehnte. Nachdem Erwin Hauck, der damalige Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR), mit dem Hinweis intervenierte, dass die deutschen Fußballer die Ehrung auch als Profis erhalten hatte, gab der DSB nach.[16]
Gedenkstätte „Le Roi du Peloton“ in Sinzig
Wichtige Siege
- 1957
- Deutscher Bahn-Meister Sprint und 4000-m-Einzelverfolgung
- 1958
- Deutscher Bahn-Meister Zweier-Mannschaftsfahren und 4000-m-Einzelverfolgung
- 1959
- Deutscher Bahn-Meister 4000-m-Einzel- und Mannschaftsverfolgung, Zweier-Mannschaftsfahren
- Bahn-Weltmeister Einerverfolgung
- 1960
- Bahn-Weltmeister Einerverfolgung
- Deutscher Bahn-Meister Einerverfolgung
- 1961
- Bahn-Weltmeister Einerverfolgung
- Deutscher Bahn-Meister Einerverfolgung
- Deutscher Meister 100-km-Mannschaftsrennen
- 1962
- 1963
- 1964
- 1965
- 1966
- 1967
- 1968
- 1969
- 1970
- 1962–1971
- 23 Siege bei Sechstagerennen
Literatur
- Sigmund Durst: Rudi Altig. Der Weg eines Weltmeisters. Limpert, Frankfurt am Main 1960
- Helmer Boelsen: Rudi Altig beispielhafter Aufstieg. Artikelserie in: Radsport, Köln, 52/1961 bis 6/1962.
- Rudi Altig: Die goldenen Speichen. Copress-Verlag Hermann Hess, München 1967.
- Munzinger-Archiv: Internationales Sportarchiv 2/02
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Bild.de abgerufen am 11. Juni 2016
- ↑ Bund Deutscher Radfahrer (Hrsg.): Radsport. Nr. 2/1962. Deutscher Sportverlag Kurt Stoof, Köln 1962, S. 11.
- ↑ Start: Rudi und Willi Altig. Abgerufen am 11. Juni 2021.
- ↑ a b Pokale, Meisterschaften und Rekorde. Lingen-Verlag, Köln 1967, S. 176.
- ↑ Jürgen Löhle: Die Tour de France. Deutsche Profis und ihre Erfolge. Delius-Klasing, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-667-10922-4, S. 158.
- ↑ FAZ. Frankfurt 8. Juli 2003.
- ↑ Siehe Renate Franz unter Weblinks.
- ↑ Andreas Zellmer: Rudi Altig: Mit 70 noch Kopfstand, dpa, 16. März 2007
- ↑ "Dopingfälle" auf cycling4fans.de (Memento vom 17. April 2009 im Internet Archive)
- ↑ a b c Radsport-Legende Rudi Altig ist tot auf Tagesschau.de, 11. Juni 2016, abgerufen am 12. Juni 2016
- ↑ Mitteilung der Ordenskanzlei im Bundespräsidialamt
- ↑ Mannheimer Morgen, 18. Juni 2012, S. 17
- ↑ Sinzig ehrt Rudi Altig. In: rad-net.de. 17. März 2017, abgerufen am 18. März 2017.
- ↑ Stadt Mannheim ehrt Altig-Brüder mit «Altigweg». In: rad-net.de. 29. März 2017, abgerufen am 31. März 2017.
- ↑ «Le Roi du Peloton» – Denkmal für Rudi Altig. In: rad-net.de. 8. Mai 1977, abgerufen am 19. März 2018.
- ↑ Bund Deutscher Radfahrer (Hrsg.): Radsport. Nr. 36/1966. Deutscher Sportverlag Kurt Stoof, Köln 1966, S. 20.
1935, 1936 Gustaaf Deloor |
1941, 1942 Julián Berrendero |
1945 Delio Rodríguez |
1946 Dalmacio Langarica |
1947 Edward Van Dijck |
1948 Bernardo Ruiz |
1950 Emilio Rodríguez |
1955 Jean Dotto |
1956 Angelo Conterno |
1957 Jesús Loroño |
1958 Jean Stablinski |
1959 Antonio Suárez |
1960 Frans De Mulder |
1961 Angelino Soler |
1962 |
1963 Jacques Anquetil |
1964 Raymond Poulidor |
1965 Rolf Wolfshohl |
1966 Francisco Gabica |
1967 Jan Janssen |
1968 Felice Gimondi |
1969 Roger Pingeon |
1970 Luis Ocaña |
1971 Ferdinand Bracke |
1972, 1974 José Manuel Fuente |
1973 Eddy Merckx |
1975 Agustín Tamames |
1976 José Pesarrodona |
1977 Freddy Maertens |
1978, 1983 Bernard Hinault |
1979 Joop Zoetemelk |
1980 Faustino Rupérez |
1981 Giovanni Battaglin |
1982 Marino Lejarreta |
1984 Éric Caritoux |
1985, 1989 Pedro Delgado |
1986 Álvaro Pino |
1987 Luis Herrera |
1988 Sean Kelly |
1990 Marco Giovannetti |
1991 Melchor Mauri |
1992–1994 Tony Rominger |
1995 Laurent Jalabert |
1996, 1997 Alex Zülle |
1998 Abraham Olano |
1999 Jan Ullrich |
2000, 2003, 2004, 2005 Roberto Heras |
2001 Ángel Casero |
2002 Aitor González Jiménez |
2006 Alexander Winokurow |
2007 Denis Menschow |
2008, 2012, 2014 Alberto Contador |
2009 Alejandro Valverde |
2010 Vincenzo Nibali |
2011, 2017 Chris Froome |
2013 Christopher Horner |
2015 Fabio Aru |
2016 Nairo Quintana |
2018 Simon Yates |
2019, 2020, 2021, 2024 Primož Roglič |
2022 Remco Evenepoel |
2023 Sepp Kuss |
2025 Jonas Vingegaard
1953: Fritz Schär |
1954: Ferdy Kübler |
1955, 1956: Stan Ockers |
1957: Jean Forestier |
1958, 1960: Jean Graczyk |
1959, 1961: André Darrigade |
1962: |
1963: Rik Van Looy |
1964, 1965, 1967: Jan Janssen |
1966: Willy Planckaert |
1968: Franco Bitossi |
1969, 1971, 1972: Eddy Merckx |
1970: Walter Godefroot |
1973: Herman Van Springel |
1974: Patrick Sercu |
1975: Rik Van Linden |
1976, 1978, 1981: Freddy Maertens |
1977: Jacques Esclassan |
1979: Bernard Hinault |
1980: Rudy Pevenage |
1982, 1983, 1985, 1989: Sean Kelly |
1984: Frank Hoste |
1986: Eric Vanderaerden |
1987: Jean-Paul van Poppel |
1988: Eddy Planckaert |
1990: Olaf Ludwig |
1991, 1993, 1994: Dschamolidin Abduschaparow |
1992, 1995: Laurent Jalabert |
1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001: Erik Zabel |
2002, 2004, 2006: Robbie McEwen |
2003: Baden Cooke |
2005, 2009: Thor Hushovd |
2007: Tom Boonen |
2008: Óscar Freire |
2010: Alessandro Petacchi |
2011, 2021: Mark Cavendish |
2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2018, 2019: Peter Sagan |
2017: Michael Matthews |
2020: Sam Bennett |
2022: Wout van Aert |
2023: Jasper Philipsen |
2024: Biniam Girmay |
2025: Jonathan Milan
1959 Gérard Saint |
1963 Rik Van Looy |
1965 Felice Gimondi |
1966 |
1967 Désiré Letort |
1968 Roger Pingeon |
1972 Cyrille Guimard |
1973 Luis Ocaña |
1969, 1971, 1974 Eddy Merckx |
1976 Raymond Delisle |
1977 Gerrie Knetemann |
1980 Christian Levavasseur |
1982 Régis Clère |
1983 Serge Demierre |
1985 Maarten Ducrot |
1981, 1984, 1986 Bernard Hinault |
1987 Jean-François Bernard |
1988 Steven Rooks |
1989 Laurent Fignon |
1990 Edoardo Chozas |
1991, 1992 Claudio Chiappucci |
1993 Massimo Ghirotto |
1994 Eros Poli |
1995 Hernán Buenahora |
1996, 1997, 2004 Richard Virenque |
1998, 1999 Jacky Durand |
2000 Erik Dekker |
2001, 2002 Laurent Jalabert |
2003 Alexander Winokurow |
2005 Óscar Pereiro |
2006 David de la Fuente |
2007 Amets Txurruka |
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2009 Franco Pellizotti |
2011 Jérémy Roy |
2012 Chris Anker Sørensen |
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2014 Alessandro De Marchi |
2015 Romain Bardet |
2016 Peter Sagan |
2017 Warren Barguil |
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2023 Victor Campenaerts |
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2025 Ben Healy
(in nicht aufgeführten Jahrgängen wurde die Auszeichnung nicht vergeben)
1927, 1930, 1932 Alfredo Binda |
1928, 1929 Georges Ronsse |
1931 Learco Guerra |
1933 Georges Speicher |
1934 Karel Kaers |
1935 Jean Aerts |
1936 Antonin Magne |
1937 Eloi Meulenberg |
1938 Marcel Kint |
1946 Hans Knecht |
1947 Theofiel Middelkamp |
1948, 1950 Briek Schotte |
1949, 1956, 1957 Rik Van Steenbergen |
1951 Ferdy Kübler |
1952 Heinz Müller |
1953 Fausto Coppi |
1954 Louison Bobet |
1955 Stan Ockers |
1958 Ercole Baldini |
1959 André Darrigade |
1960, 1961 Rik Van Looy |
1962 Jean Stablinski |
1963 Benoni Beheyt |
1964 Jan Janssen |
1965 Tom Simpson |
1966 |
1967, 1971, 1974 Eddy Merckx |
1968 Vittorio Adorni |
1969 Harm Ottenbros |
1970 Jean-Pierre Monseré |
1972 Marino Basso |
1973 Felice Gimondi |
1975 Hennie Kuiper |
1976, 1981 Freddy Maertens |
1977 Francesco Moser |
1978 Gerrie Knetemann |
1979 Jan Raas |
1980 Bernard Hinault |
1982 Giuseppe Saronni |
1983, 1989 Greg LeMond |
1984 Claude Criquielion |
1985 Joop Zoetemelk |
1986 Moreno Argentin |
1987 Stephen Roche |
1988 Maurizio Fondriest |
1990 Rudy Dhaenens |
1991, 1992 Gianni Bugno |
1993 Lance Armstrong |
1994 Luc Leblanc |
1995 Abraham Olano |
1996 Johan Museeuw |
1997 Laurent Brochard |
1998 Oscar Camenzind |
1999, 2001, 2004 Óscar Freire |
2000 Romāns Vainšteins |
2002 Mario Cipollini |
2003 Igor Astarloa |
2005 Tom Boonen |
2006, 2007 Paolo Bettini |
2008 Alessandro Ballan |
2009 Cadel Evans |
2010 Thor Hushovd |
2011 Mark Cavendish |
2012 Philippe Gilbert |
2013 Rui Costa |
2014 Michał Kwiatkowski |
2015, 2016, 2017 Peter Sagan |
2018 Alejandro Valverde |
2019 Mads Pedersen |
2020, 2021 Julian Alaphilippe |
2022 Remco Evenepoel |
2023 Mathieu van der Poel |
2024 Tadej Pogačar
1946 Gerrit Peters |
1947, 1949 Fausto Coppi |
1948 Gerrit Schulte |
1950, 1951 Antonio Bevilacqua |
1952, 1953 Sydney Patterson |
1954–1956 Guido Messina |
1957–1959 Roger Rivière |
1960, 1961 |
1962 Henk Nijdam |
1963, 1965, 1966 Leandro Faggin |
1964, 1969 Ferdinand Bracke |
1967 Tiemen Groen |
1968, 1970, 1972, 1973 Hugh Porter |
1971 Dirk Baert |
1974, 1975 Roy Schuiten |
1976 Francesco Moser |
1977, 1978 Gregor Braun |
1979 Bert Oosterbosch |
1980, 1986 Tony Doyle |
1981, 1982 Alain Bondue |
1983 Steele Bishop |
1984, 1985, 1987 Hans-Henrik Ørsted |
1988 Lech Piasecki |
1989 Colin Sturgess |
1990 Watschislaw Ekimow |
1991 Francis Moreau |
1992 Mike McCarthy |
1993, 1995 Graeme Obree |
1994, 1996 Chris Boardman |
1997, 1998 Philippe Ermenault |
1999, 2005, 2006 Robert Bartko |
2000 Jens Lehmann |
2001 Oleksandr Symonenko |
2002 Bradley McGee |
2003, 2007, 2008 Bradley Wiggins |
2004 Sergi Escobar |
2009, 2010 Taylor Phinney |
2011 Jack Bobridge |
2012, 2013 Michael Hepburn |
2014 Alexander Edmondson |
2015 Stefan Küng |
2016, 2018–2020, 2022, 2023 Filippo Ganna |
2017 Jordan Kerby |
2021 Ashton Lambie |
2024 Jonathan Milan
1907 Lucien Petit-Breton |
1908 Cyrille Van Hauwaert |
1909 Luigi Ganna |
1910 Eugène Christophe |
1911 Gustave Garrigou |
1912 Henri Pélissier |
1913 Odiel Defraeye |
1914 Ugo Agostoni |
1915 Ezio Corlaita |
1917, 1920 Gaetano Belloni |
1918, 1921, 1923, 1925, 1926, 1928 Costante Girardengo |
1919 Angelo Gremo |
1922 Giovanni Brunero |
1924 Pietro Linari |
1927 Pietro Chesi |
1929, 1931 Alfredo Binda |
1930 Michele Mara |
1932 Alfredo Bovet |
1933 Learco Guerra |
1934 Jef Demuysere |
1935, 1938 Giuseppe Olmo |
1936 Angelo Varetto |
1937 Cesare Del Cancia |
1939, 1940, 1947, 1950 Gino Bartali |
1941 Pierino Favalli |
1942 Adolfo Leoni |
1943 Cino Cinelli |
1946, 1948, 1949 Fausto Coppi |
1951 Louison Bobet |
1952, 1953 Loretto Petrucci |
1954 Rik Van Steenbergen |
1955 Germain Derycke |
1956 Fred De Bruyne |
1957, 1959 Miguel Poblet |
1958 Rik Van Looy |
1960 René Privat |
1961 Raymond Poulidor |
1962 Emile Daems |
1963 Joseph Groussard |
1964 Tom Simpson |
1965 Arie den Hartog |
1966, 1967, 1969, 1971, 1972, 1975, 1976 Eddy Merckx |
1968 |
1970 Michele Dancelli |
1973, 1978, 1979 Roger De Vlaeminck |
1974 Felice Gimondi |
1977 Jan Raas |
1980 Pierino Gavazzi |
1981 Alfons De Wolf |
1982 Marc Gomez |
1983 Giuseppe Saronni |
1984 Francesco Moser |
1985 Hennie Kuiper |
1986, 1992 Sean Kelly |
1987 Erich Mächler |
1988, 1989 Laurent Fignon |
1990 Gianni Bugno |
1991 Claudio Chiappucci |
1993 Maurizio Fondriest |
1994 Giorgio Furlan |
1995 Laurent Jalabert |
1996 Gabriele Colombo |
1997, 1998, 2000, 2001 Erik Zabel |
1999 Andreï Tchmil |
2002 Mario Cipollini |
2003 Paolo Bettini |
2004, 2007, 2010 Óscar Freire |
2005 Alessandro Petacchi |
2006 Filippo Pozzato |
2008 Fabian Cancellara |
2009 Mark Cavendish |
2011 Matthew Goss |
2012 Simon Gerrans |
2013 Gerald Ciolek |
2014 Alexander Kristoff |
2015 John Degenkolb |
2016 Arnaud Démare |
2017 Michał Kwiatkowski |
2018 Vincenzo Nibali |
2019 Julian Alaphilippe |
2020 Wout van Aert |
2021 Jasper Stuyven |
2022 Matej Mohorič |
2023, 2025 Mathieu van der Poel |
2024 Jasper Philipsen
1913 Paul Deman |
1914 Marcel Buysse |
1915–1918 nicht ausgetragen |
1919 Henri Van Lerberghe |
1920 Jules Vanhevel |
1921 René Vermandel |
1922 Léon Devos |
1923 Heiri Suter |
1924, 1927 Gerard Debaets |
1925 Julien Delbecque |
1926 Denis Verschueren |
1928 Jan Mertens |
1929 Jef Dervaes |
1930 Frans Bonduel |
1931, 1932 Romain Gijssels |
1933 Alfons Schepers |
1934 Gaston Rebry |
1935 Louis Duerloo |
1936 Louis Hardiquest |
1937 Michel D’Hooghe |
1938 Edgard De Caluwé |
1939 Karel Kaers |
1940, 1941, 1943 Achiel Buysse |
1942, 1948 Briek Schotte |
1944, 1946 Rik Van Steenbergen |
1945 Sylvain Grysolle |
1947 Emiel Faingnaert |
1949, 1950, 1951 Fiorenzo Magni |
1952 Roger Decock |
1953 Wim van Est |
1954 Raymond Impanis |
1955 Louison Bobet |
1956 Jean Forestier |
1957 Fred De Bruyne |
1958 Germain Derycke |
1959, 1962 Rik Van Looy |
1960 Arthur De Cabooter |
1961 Tom Simpson |
1963 Noël Foré |
1964 |
1965 Jo de Roo |
1966 Edward Sels |
1967 Dino Zandegù |
1968, 1978 Walter Godefroot |
1969, 1975 Eddy Merckx |
1970, 1972, 1973 Eric Leman |
1971 Evert Dolman |
1974 Cees Bal |
1976 Walter Planckaert |
1977 Roger De Vlaeminck |
1979, 1983 Jan Raas |
1980 Michel Pollentier |
1981 Hennie Kuiper |
1982 René Martens |
1984 Johan Lammerts |
1985 Eric Vanderaerden |
1986 Adrie van der Poel |
1987 Claude Criquielion |
1988 Eddy Planckaert |
1989, 1991 Edwig Van Hooydonck |
1990 Moreno Argentin |
1992 Jacky Durand |
1993, 1995, 1998 Johan Museeuw |
1994 Gianni Bugno |
1996 Michele Bartoli |
1997 Rolf Sørensen |
1999, 2003 Peter Van Petegem |
2000 Andreï Tchmil |
2001 Gianluca Bortolami |
2002 Andrea Tafi |
2004 Steffen Wesemann |
2005, 2006, 2012 Tom Boonen |
2007 Alessandro Ballan |
2008, 2009 Stijn Devolder |
2010, 2013, 2014 Fabian Cancellara |
2011 Nick Nuyens |
2015 Alexander Kristoff |
2016 Peter Sagan |
2017 Philippe Gilbert |
2018 Niki Terpstra |
2019 Alberto Bettiol |
2020, 2022, 2024 Mathieu van der Poel |
2021 Kasper Asgreen |
2023 Tadej Pogačar
1896, 1898 Alfred Köcher |
1910 Karl Wittig |
1913 Ernst Franz |
1919, 1923 Richard Golle |
1920 Paul Koch |
1921 Adolf Huschke |
1922, 1925 Richard Huschke |
1924 Paul Kohl |
1928 Felix Manthey |
1934 Kurt Stöpel |
1935 Bruno Roth |
1936 Georg Umbenhauer |
1937, 1941, 1950 Erich Bautz |
1938 Jupp Arents |
1939 Walter Löber |
1940 Georg Stach |
1946 Karl Kittsteiner |
1947 Georg Voggenreiter |
1948 Otto Schenk |
1949 Otto Ziege |
1951, 1952 Ludwig Hörmann |
1953 Heinz Müller |
1954 Hermann Schild |
1955 Hans Preiskeit |
1956 Valentin Petry |
1957 Franz Reitz |
1958 Klaus Bugdahl |
1959–1961 Hennes Junkermann |
1962 Dieter Puschel |
1963 Sigi Renz |
1964, 1970 |
1965–1967 Winfried Bölke |
1968 Rolf Wolfshohl |
1969 Peter Glemser |
1971 Jürgen Tschan |
1972 Wilfried Peffgen |
1974 Günter Haritz |
1975, 1976 Dietrich Thurau |
1977 Jürgen Kraft |
1978, 1980, 1983 Gregor Braun |
1979 Hans-Peter Jakst |
1981, 1982 Hans Neumayer |
1984, 1986 Reimund Dietzen |
1985 Rolf Gölz |
1987 Peter Hilse |
1988 Hartmut Bölts |
1989 Darius Kaiser |
1990, 1995, 1999 Udo Bölts |
1991 Falk Boden |
1992 Heinrich Trumheller |
1993 Bernd Gröne |
1994 Jens Heppner |
1996 Christian Henn |
1997, 2001 Jan Ullrich |
1998, 2003 Erik Zabel |
2000 Rolf Aldag |
2002 Danilo Hondo |
2004 Andreas Klöden |
2005 Gerald Ciolek |
2006 Dirk Müller |
2007, 2008, 2012 Fabian Wegmann |
2009 Martin Reimer |
2010 Christian Knees |
2011 Robert Wagner |
2013, 2014, 2016 André Greipel |
2015, 2023 Emanuel Buchmann |
2017 Marcus Burghardt |
2018 Pascal Ackermann |
2019, 2021 Maximilian Schachmann |
2020 Marcel Meisen |
2022 Nils Politt |
2024 Marco Brenner |
2025 Georg Zimmermann
Bis 1994 wurden die Meisterschaften getrennt nach Amateuren und Profis veranstaltet. Diese Liste führt bis 1994 die Profimeister auf, zu den Amateurresultaten → Deutsche Meister im Straßenrennen (Amateure)
1947, 1948, 1949, 1950, 1951, 1952 Heinrich Schwarzer |
1953 Ludwig Hörmann |
1955, 1956 Edi Gieseler |
1957 Klaus Bugdahl |
1958 Hennes Junkermann |
1959 Otto Altweck |
1960, 1961 |
1962 Sigi Renz |
1963–1966 Dieter Kemper |
1967 Siegfried Adler |
1968 Peter Glemser |
1969 Albert Fritz |
1975, 1976 Dietrich Thurau |
1989 Roland Günther |
1990 Michael Glöckner |
1991 Andreas Walzer |
1992, 1993, 1995, 1997–2001, 2004 Jens Lehmann |
1994, 2002 Guido Fulst |
1996 Heiko Szonn |
2003 Daniel Becke |
2005–2008 Robert Bartko |
2009 Patrick Gretsch |
2010, 2013 Stefan Schäfer |
2011 Nikias Arndt |
2012 Roger Kluge |
2014, 2015, 2017, 2018 Domenic Weinstein |
2016 Marco Mathis |
2019, 2024, 2025 Felix Groß |
2022, 2023 Nicolas Heinrich
Die Einerverfolgung für Profis wurde nicht durchgängig bei deutschen Bahn-Meisterschaften ausgetragen.
Deutsche Meister im
Sprint (Amateure)
1890, 1891 Alwin Vater |
1892 Jean Schaaf |
1893, 1894 August Lehr |
1895 Thomas Schlüter |
1896 Fritz Opel |
1897 August Stoffregen |
1898, 1899 Paul Albert |
1900, 1902 Albert Leopold |
1901 Willy Kritzmann |
1903 Walter Engelmann |
1904, 1913 Christel Rode |
1905 Otto Küpferling |
1906 Bruno Götze |
1907–1910 Karl Neumer |
1911 Otto Gosche |
1912 Max Hansen |
1914 Richard Gottschalk |
1917, 1919, 1920 Fritz Schrefeld |
1918 Arthur Hensch |
1921 Johannes Drohten |
1922 Walter Heidenreich |
1923–1925 Paul Oszmella |
1926, 1927 Mathias Engel |
1928 Hans Bernhardt |
1929 Fritz Fliegel |
1930 Robert Trauden |
1931, 1932 Hans Dasch |
1933–1936 Toni Merkens |
1937 Heinz Hasselberg |
1938 Jean Schorn |
1939 Gerhard Purann |
1940, 1947 Willi Schertle |
1941, 1942, 1944 Werner Bunzel |
1943 Georg Voggenreiter |
1948, 1949 Willy Trost |
1950–1954 Werner Potzernheim |
1955 Günther Ziegler |
1956 Heinz Lauff |
1957 |
1958 Sigi Walther |
1959, 1960 Günter Kaslowski |
1961, 1962 Ehrenfried Rudolph |
1963–1965 Willi Fuggerer |
1968–1971 Jürgen Barth |
1972–1974, 1976 Dieter Berkmann |
1975 Rainer Klenner |
1977, 1979, 1983 Gerhard Scheller |
1978 Dieter Giebken |
1980–1982, 1984 Fredy Schmidtke |
1985, 1989 Hans-Jürgen Greil |
1986, 1988, 1990 Markus Nagel |
1987 Frank Weber |
1991 Jens Fiedler
Weitere Resultate unter Deutsche Meister im Sprint (Elite).
1948 Gerhard Stubbe |
1949 Willy Schäfer |
1950 Theo Intra |
1951–1953 Hans Schliebener |
1954 Fritz Neuser |
1955 Heinz Beeckers |
1956 Klaus Bugdahl |
1957, 1960, 1961 Hans Mangold |
1958 Hans Jaroszewicz |
1959 |
1962 Klaus May |
1963 Lothar Spiegelberg |
1964 Lothar Claesges |
1965 Peter Steiner |
1966 Jürgen Kißner |
1967–1969, 1971, 1973 Rupert Kratzer |
1970, 1972 Hans Lutz |
1974 Dietrich Thurau |
1975, 1976 Gregor Braun |
1977 Günther Schumacher |
1978, 1979 Jörg Echtermann |
1980 Josef Kristen |
1981, 19183 Rolf Gölz |
1982, 1985 Roland Günther |
1984 Ingo Wittenborn |
1985 Günther Schumacher |
1987 Reinhard Alber |
1988 Thomas Dürst |
1989, 1991 Andreas Walzer |
1990 Michael Glöckner |
1992 Jens Lehmann
Folgende Ergebnisse unter Deutsche Meister in der Einerverfolgung (Elite).