Rundara

Eine Rundara ist ein runder, verzierter Sockel für Statuen, in der römischen Antike ein geweihter Altar[1] oder Grabaltar[2]. Auf die ursprüngliche Verwendung könnte der Wortbestandteil "Ara", lateinisch "Altar", hindeuten[3]. Die überlieferten Stücke sind aus Marmor oder Kalkstein und zeigen Reliefs archaischer schreitender Götter[4], opfernder Götter[5] oder Girlanden.[6][7]

Einzelnachweise

  1. Rundara mit der Darstellung eines Opfers der delischen Trias. In: Museo Nazionale Romano, Rom. Deutsches Archäologisches Institut, abgerufen am 11. November 2024.
  2. Rundara mit Girlanden- und Rankenschmuck. In: Schloss Glienicke, Berlin-Wannsee. Deutsches Archäologisches Institut, abgerufen am 11. November 2024.
  3. Gedenkstein Rund-Ara Karlsruhe. In: weinbrenner-gesellschaft.de. Abgerufen am 22. November 2024.
  4. Abbildungen. In: arachne.dainst.org. Abgerufen am 22. November 2024.
  5. Abbildungen. In: arachne.dainst.org. Abgerufen am 22. November 2024.
  6. Rundara mit Girlanden- und Rankenschmuck. Schloss Glienicke, Berlin-Wannsee. In: arachne.dainst.org. Abgerufen am 22. November 2024.
  7. Kulturdenkmale. Karlsruhe. In: karlsruhe.de. Abgerufen am 22. November 2024.